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ANAAL NATHRAKH - Eschaton

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Artist ANAAL NATHRAKH
Title Eschaton
Homepage ANAAL NATHRAKH
Label SEASON OF MIST
Leserbewertung
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8.1/10 (9 Bewertungen)

Viele Metal-Freunde schmunzeln sofort, hören sie den Namen dieser Band. Doch das Grinsen gefriert diesen Leuten gleich wieder, wenn sie merken, was die beiden Jungs hier abziehen. Nicht umsonst lassen die NAPALM DEATH-Kollegen fast alles stehen und liegen, um ihren Kumpels aus Birmingham live auszuhelfen und wenn die Black Metal-Kings MAYHEM bekennende Fans dieser Grind-Combo sind, muss man schon irgendwas richtig gemacht haben.

So ballert sich das Duo durch 35 Minuten massivsten Death/ Grind erster Kajüte. Beeindruckend dabei einerseits wieder die Vocal-Performance von Mick Kenny (aka V.I.T.R.I.O.L.), den man ja schon von MISTRESS kennt. Was der hier brüllt, kreischt, growlt und würgt klingt mehr als einmal nicht von dieser Welt. Um so imponierender dabei seine cleanen Einlagen bei „Time Wave Zero“ oder auch den genialen Refrain von „Between Shit and Piss we are born“. Wie eine Offenbarung dringt sein Gesang hier durch die brachiale Soundwand des Herren Irrumator, welche die gesamte Instrumenten-Parts eingesemmelt hat. Und wie! Was der Typ da an Gitarre, Drums und Effeken abzieht, ist wahrlich außergewöhnlich und bedarf eigentlich der weltbesten Extrem-Musiker! So dürften so gut wie alle Grind-Bastarde beim Hören von „The destroying Angel“ (feat. Attila von MAYHEM) vor Neid erblassen und wenn bei der fiesen Walze „When the Lion devours both Dragon and Child“ alle Dämme brechen, ist Mr. Heavy Devy fast vergessen!

„Eschaton“ knallt zudem noch megafett aus den Boxen, was ohne Frage nur zu einem Schluss kommen lässt. Nämlich, dass diese Platte in jeden Player eines Extrem Metal-Fans gehört!

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