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ANCESTORS - Suspended In Reflections

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Artist ANCESTORS
Title Suspended In Reflections
Homepage ANCESTORS
Label PELAGIC RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Sechs Jahre ist es her, seit man zuletzt von ANCHESTORS aus Los Angeles einen Gruß aus dem Studio zu hören bekam. Jetzt steht demnächst mit „Suspended In Reflections“ neues Dosenfutter der fünf Kalifornier in den Regalen der Plattenläden. Ein Schmaus für alle Liebhaber von Post-Metal, Post-Rock, Progressive, Psychedelic, Doom Metal und Space Rock.

In etwa diesem Spannungsfeld sind die Amis nämlich seit 2006 unterwegs und sie verstehen sich in der Tat vortrefflich auf langsame heavy Riffs, die mal mit Gesang, häufig aber auch instrumental vorgetragen werden. So startet der Silberling mit „Gone“ zunächst einmal mit melancholischen Soundscapes, die in „Through A Window“ münden und dort ihre atmosphärische Entsprechung finden. Das nachfolgende „Lying In The Grass“ überrascht mit einer Verspieltheit, die man an dieser Stelle wohl eher nicht erwartet hat. Langsam changiert die Nummer jedoch in psychedelische Gefilde, in denen auch PINK FLOYD heimisch wären und tatsächlich bringen ANCESTORS an dieser Stelle eine Energie mit, die stark an die Prog-Rock-Pioniere erinnert. Mit „Into The Fall“ durchstreift das Trio weitere proggige Niederungen, in die sich auch einige Streicher verirrt haben. Denen hätte ich hier etwas mehr Durchsetzungsvermögen gewünscht, bevor „Release“ mit verstörenden Tonfolgen doomig übernimmt und auf der Zielgeraden dank „The Warm Glow“ sogar jazzige Versatzstücke zum Einsatz kommen.

Auf „Suspended In Reflections“ erstaunt die Vielzahl der unterschiedlichen musikalischen Einflüsse, die jedoch über alles betrachtet eine perfekte Koexistenz führen. ANCESTORS gelingt es, diese verschiedenen Genre-Bestandteile zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden und diejenigen, denen die bereits erwähnten PINK FLOYD, aber auch SIGUR RÓS, NEUROSIS, P.G. LOST, STARS OF THE LID, HAWKWIND, KING CRIMSON und OM nicht fremd sind, sollten ruhig einmal ein Ohr riskieren.

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