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ANDRE MATOS - The Turn of the Lights

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Artist ANDRE MATOS
Title The Turn of the Lights
Homepage ANDRE MATOS
Label EARMUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Die brasilianische Goldkehle ANDRE MATOS kehrt gut 4 Jahre nach dem letzten Werk „Mentalize“ mit ihrem dritten Soloalbum zurück. Als melodic Metaller sollte man den Herren kennen, der schon im Alter von 13(!)Jahren seine Karriere begann, 1985 wurde mit VIPER gestartet, die schnell auch in Europa ein Name waren und gerade eine sehr erfolgreiche, aber einmalige (?) Jubiläums-Reuniontour durchgezogen haben. Nach deren Auflösung folgten noch erfolgreichere Combos wie ANGRA oder SHAAMAN (deren Debut 2002 mal eben über 200.000 Mal über die Ladentheke ging), sowie die Mitwirkung an AVANTASIA und SYMFONIA. Parallel startete er solo durch. Seine Stimme ist schon ziemlich unverwechselbar, musikalisch ist er natürlich dem melodischen Metal treu geblieben.

Mal leicht progressiv, mal speedig, mal balladesk, das kann er alles töfte. OK, auf hohe Vocals der Marke Geoff Tate sollte man schon stehen. Der Opener „Libertalia“ bietet erst mal einen recht Midtempolastigen und leicht bombastsich angehauchten Einstieg, treibender Track mit leichten Doublebass-Passagen und auch mal tieferem Gesang. Stark! Mit dem Speeder „Course of Life“ (geiles Solointro!) zockt er aber den Kram, den man ihm eigentlich seit jeher zuschreibt: HELLOWEENigen melodic Speed/ Power Metal. Aber auch hier gibt´s bombastische Elemente zwischendurch und einen Entspannungsbreak. Doch man kann auch leicht moderner tönen, wie der famose Titeltrack mit crunchigeren Gitarren beweist. Mit „Gaza“ erschallt die erste Ballade, die natürlich von der selbigen Region handelt. „Stop!“, „Unreplaceable“ oder die IRON MAIDEN-lastigen „Oversoul“ und „Light-Years“ bieten ebenfalls melodischen Stoff der höchsten Güteklasse, da tragen seine patenten Mitmusiker auch ihr Scherflein zu bei. Allerdings ist das im zweiten Teil der fast einstündigen Scheibe nicht mehr ganz so zwingend, wie zu Beginn und es schleichen sich zu viele ruhige Sachen ein. Auch das als Bonustrack fungierende RADIOHEAD-Cover „Fake Plastic Trees“ ist selbstredend ganz entspannt, was natürlich auch schon immer eine Facette von ihm war.

Melodic Metal-Fans greifen zu.

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