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ANDREA VAN CLEEF & DIEGO DEADMAN POTRON - Safari Station

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Artist ANDREA VAN CLEEF & DIEGO DEADMAN POTRON
Title Safari Station
Homepage ANDREA VAN CLEEF & DIEGO DEADMAN POTRON
Label TIMEZONE
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ANDREA VAN CLEEF und DIEGO DEADMAN POTRON sind zwei italienische Musiker, die einander bereits seit langem gegenseitig schätzen. ANDREA VAN CLEEF ist seit 15 Jahren Singer-Songwriter, Gitarrist und Bassist. Seine stilistische Bandbreite bewegt sich vom akustischen BUSKER-Duo, mit dem er seine Liebe zum Classic Rock und JOHNNY CASH ausleben kann, über psychedelischen Folk bis zum schweren Stoner-Doom seiner Kapelle HUMULUS. Darüber hinaus arbeitet Andrea auch als Session-Mucker und macht Audio-/Song-Synchronisationen für Videos, Dokus und Werbesports. Sein Landsmann DIEGO DEADMAN POTRON ist ein Multiinstrumentalist, der seit 2006 solo und in verschiedenen Bandprojekten unterwegs ist. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er sein erstes Album, mit dem er in düstere Americana-Gefilde mitsamt Voodoo-Percussions, tiefgestimmten Gitarren und Piano-Arrangements abtaucht.

Auf „Safari Station“ vermengen die beiden ihre verschiedenen Style-Vorlieben zu einer Platte, deren Antritt es war, sich gemeinsam im Studio einzuschließen, die Songs spontan entstehen zu lassen und eine intensive, inspirierende Zeit zu verbringen – ganz so, wie Aufnahmesessions in den Siebzigern vonstattengingen. Mit von der Partie war dabei der Produzent Don Antonio Gramentieri. Der Opener „Rise Above All Gods“ startet mit geheimnisvollen Americana-Sounds und auch das nachfolgende „You Can’t Hide Your Love Away“ bleibt tiefenentspannt und gefällt mit einem coolen Groove. Das ruhige „Gang of Boyz“ übernimmt mit einer feinen Instrumentierung, die es in dunkle Untiefen zieht, während das rhythmusbetone „Mozuela“ ein wenig psychedelisches Tanztee-Feeling aufkommen lässt. Dann wäre da noch das außergewöhnliche Cover des Disco-Pop-Rocksongs „In Zaire“ (im Original von JOHNNY WAKELIN). Die absolut hörenswerte Nummer wird bei den beiden Italienern zu einem finsteren Trip in das dunkle Herz Afrikas. Weiter geht’s mit dem „Spiderweb Blues“ und verspielten Gitarrenklängen, bevor „Kay Zansét“ irgendwo zwischen französischem Chanson und Afrobeats changiert. Derweil verlegt sich „You And I Were Born For Better Things“ auf psychedelisch anmutende Tonfolgen, ehe das minimalistische „500 Miles Away“ Wärme ausstrahlt und auch das finale „Safari Station (A Nice Place To Be)“ gefällt mit akustischen Soundspielereien, die in Kombination mit den tiefen Vocals ein wenig an TOM WAITS oder NICK CAVE denken lassen.

ANDREA VAN CLEEF & DIEGO DEADMAN POTRON gelingt es auf „Safari Station“ auf das Feinste, ihre musikalischen Welten zusammenzufügen und ein neues Ganzes zu entwerfen, das irgendwo zwischen psychedelischem Folk, Americana, Afrobeat und einem Hauch progressivem Pop zuhause ist. Eine gute Prise Melancholie darf auch nicht fehlen – die perfekte Untermalung für graue Herbsttage!

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