| Artist | ANGELA |
| Title | Ich glaub die Milf wird schlecht |
| Homepage | ANGELA |
| Label | EIGENPRODUKTION |
| Leserbewertung |
Angela Maria Peltner ist Autorin, Sängerin und Schauspielerin. Sie hat Geschichte und Deutsch an der Humboldt Uni zu Berlin studiert und schreibt seit Jahren für Magazine und Zeitungen wie die FAZ, sisterMAG, Greenwindow und für den Musikerblog „RecordJet“. Sie spielt seit Jahren die Mauerwerk-Barfrau Maria, in der Kult-Daily-Soap „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. Angela hat aber auch schon bei diversen Vorabendserien wie „Rote Rosen“, „Soko Wismar“ und „Soko Leipzig“ Gastrollen gehabt. Früher hat sie Trash-Drehbücher geschrieben und es nie bereut. 2017 erschien ihr Debüt- Sachbuch „Durchs Bild gelaufen“ über ihren Alltag als Komparsin. Mit ihrer Kapelle ANGELA‘S PARK hat sie 2008 den Panikpreis der Udo-Lindenberg-Stiftung gewonnen und dann gibt es da auch noch die Band CLÄNG, mit der sie bereits im ZDF-Sommergarten und im Vorprogramm von NENA, PUR und den PRINZEN war. Auch bei The Voice hat sie schon mal reingeschnuppert, aktuell ist ihr erster Roman „Songs für Greta“ in der Mache und neue Musik hat sie auch gemacht.
Unter dem Namen ANGELA hat die 43-jährige die Konzept-EP „Ich glaub die Milf wird schlecht“ aufgenommen. Zu hören gibt es die Texte, die ANGELA selbst vermisst, Themen einer Frau, die nicht mehr 20 oder 30 ist – weniger Club, dafür mehr Weisheit im abwechslungsreichen Popmusik-Gewand. Im Opener „Licht & Senf“ singt sie von einer jungen Liebe ohne Verpflichtungen, während sie im nachfolgenden „Punkte“ selbige zu Lebenslinien verbindet. Dann braucht es einen „Standwortwechsel“, weil eine Liebe erloschen ist. In „Fifty Shades of Grace“ erzählt die Wahlberlinerin mit gebrochener Stimme davon, wie es ist, mittelalt und ein bisschen grau zu sein. Dann ist da noch „Das weiße Kleid“, mit dem ANGELA gefühlvoll eine Scheidung thematisiert. Mit dem sanft groovenden Titeltrack „Ich glaub die Milf ist schlecht“ wagt sie eine humoristische Abrechnung, bevor „Barfuß vom Rendezvous“ schonungslos ehrlich vom brutalen Dating-Markt erzählt.
Die Zielgruppe für „Ich glaub die Milf wird schlecht“ hat ANGELA selbst klar umrissen. Die Geschichten, die sie in ihren Liedern erzählt, sind aus dem Leben gegriffen und werden poppig-eingängig serviert. Ähnlich hält es auch INA MÜLLER, die allerdings mehr Wortwitz und musikalische Raffinessen (sowie sehr wahrscheinlich ein deutlich höheres Budget) mitbringt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.