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ANGELS & AIRWAVES - I-Empire

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Artist ANGELS & AIRWAVES
Title I-Empire
Homepage ANGELS & AIRWAVES
Label GEFFEN
Leserbewertung
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6.7/10 (7 Bewertungen)

ANGELS & AIRWAVES sind das Nachfolgeprojekt von Tom DeLonge, seit dieser vor zwei Jahren bei BLINK-182 ausgestiegen ist (inzwischen firmieren BLINK-182 übrigens als +44). Im vergangenen Jahr erschien dann das Debüt „We Don’t Need To Whisper“, das sich über 1,5 Millionen mal verkaufte. Weitere Mitglieder der Band sind David Kennedy an der Gitarre (wie DeLonge auch schon bei BOX CAR RACER aktiv), Atom Willard an den Drums (THE OFFSPRING, AMERICAN HI-FI) und seit Kurzem Bassist Matt Wachter, der zuvor bei 30 SECONDS TO MARS am Start war. Stolze sechs Monate hat das Kleeblatt Anfang des Jahres in Toms Studio in San Diego zugebracht, um die neue Scheibe „I-Empire“ auszubrüten.

Herausgekommen sind zwölf Songs voller Intensität. Angefangen beim Opener „Call to Arms“, welcher neben Toms unverwechselbarer Stimme besonders von den facettenreichen Gitarren bestimmt wird. Die Singleauskopplung „Everything’s Magic“ gefällt mit einem druckvollen Rhythmusgerüst und melodischen Gitarrenriffs, denen das eher verspielte „Breathe” folgt. Nach einer längeren Einführung entlädt sich die positive Energie von „Love Like Rockets“ geradezu, bevor „Sirens“ das Zepter übernimmt. Ein schöner, romantischer Song sollte es werden, dies ist gelungen, gleichzeitig erinnert das Stück, welches an die Sirenen der griechischen Mythologie angelehnt ist, an alte POLICE-Tracks. In ganz andere Gefilde begibt sich „Secret Crowds“, bei dem es recht hymnisch und in Stadion-Manier zur Sache geht. Ob „Star of Bethlehem“ schon an die Weihnachtszeit gemahnen soll, vermag ich nicht zu sagen, der Sound des Instrumentstücks hat auf jeden Fall was von U2 auf Prog Rock und kann sich durchaus hören lassen. „True Love“ und „Lifetime“ spielen einmal mehr mit großen Gefühlen und ebensolchen Klangdimensionen, denen mit „Jumping Rooftops“ abermals ein instrumentales Intermezzo folgt. Geradliniger Rock schließt sich mit „Rite of Spring“ an, dem das finale „Heaven“ an Spielfreude noch eins draufsetzt.

BLINK-182 blitzen hier und da immer noch durch, nicht zuletzt durch Toms bestimmenden Gesang, aber auch Anleihen bei U2 oder COLDPLAY sind unüberhörbar. Dem Ganzen geben ANGELS & AIRWAVES jedoch eine ganz eigene Handschrift und Note, die „I-Empire“ zu einem tollen Hörgenuss für jeden Alternative-Liebhaber macht.

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