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ANGERCORE - Time Reveals

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Artist ANGERCORE
Title Time Reveals
Homepage ANGERCORE
Label MY PHONIC RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Beim Namen ANGERCORE denkt sich ein jeder Freund des Metalcore Genres „Endlich mal wieder ordentliche Schreimusik“. Falsch gedacht! Das Quintett aus der Gegend um Turin orientiert sich musikalisch eher an Bands wie STORY OF THE YEAR oder LOST PROPHETS. Das mir vorliegende Material wurde bereits 2008 bei My Phonic Records veröffentlicht und nennt sich „Time Reveals“. 11 Songs mit rund 40 Minuten Spielzeit werden geboten, ob es auch qualitativ hochwertig ist, gilt es zu prüfen.

„For a While“ groovt mit einem schönen, eher rockigen Riff daher, baut dann aber auch recht zügig Tempo auf, drosselt dies jedoch in den Strophen wieder. Die Stimme des Fronters Andrea Bigando ist gewöhnungsbedürftig, passt allerdings exakt auf die Töne, die der Rest der Kapelle „zusammendudelt“, was nicht negativ wirken soll, ganz im Gegenteil! Die Songs grooven wie Sau. „Two as One“ beginnt sogar als Countrynummer, mausert sich dann aber auch wieder zu einem Uptempo Kracher. Was die fünf zusammenzaubern, geht sofort ins Ohr und von da aus ohne Umwege in die Füße, die unkontrolliert mitwippen müssen. Track 3 nennt sich „Theory of Integrity“, wozu man auf der CD auch das Video findet, (ob das aber vielleicht auch nur auf der Promo so ist, kann ich nicht beurteilen, feine Sache jedenfalls) das sehr basslastig und etwas ruhiger daher kommt. Ich muss wirklich zugeben, dass die Jungs sowohl die schnelleren Songs als auch die balladesken Nummern wirklich gut draufhaben. Ein Stück, auf das ich noch unbedingt hinweisen möchte, ist das letzte namens (passenderweise) „The End“, eine wunderschöne akustische Ballade und stimmlich sehr melancholisch. Für den Song hat man im Hintergrund Streicher und Trompeten arrangiert, so dass noch mehr Stimmung aufkommt.

ANGERCORE haben mich vollends überzeugt. Selbst wenn man sich an die Vocals erst noch gewöhnen muss, ist das Gesamtpaket sehr gelungen. Wer also auf Emo/ Rock (wie auch immer) Kapellen wie STORY OF THE YEAR steht, sollte einfach mal zugreifen. Ich bin sicher, dass „Time Reveals“ eine jede Plattensammlung bereichern wird.

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