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ANGUS & JULIA STONE - Snow

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Artist ANGUS & JULIA STONE
Title Snow
Homepage ANGUS & JULIA STONE
Label VERTIGO
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Die Geschwister ANGUS & JULIA STONE sind zweifellos Australiens bekanntester Folk-Pop-Export. Daheim waren alle drei bisherigen Longplayer auf Platin abonniert und auch hierzulande konnte der dritte, 2014 erschienene Silberling „Angus & Julia Stone“ die Top Ten entern. Jetzt melden sich Bruder und Schwester Stone mit ihrem vierten Streich „Snow“ zurück und machen dort weiter, wo sie vor drei Jahren aufgehört haben.

Entsprechend begeistern die beiden auch anno 2017 mit großartigem Zwiegesang und einer Instrumentierung die einfach gefangen nimmt. Beginnend mit dem eröffnenden Titeltrack, der mit kratzigen Gitarren, treibenden Orgelbeats und bezaubernden Vocals klar das Highlight der Langrille ist. Doch auch das nachfolgende „Oakwood“ muss sich mit seinen pumpenden Melodien ebenso wenig verstecken wie die zweite Single „Chateau“, die mit perlenden Tonfolgen und treibenden Drums ins Ohr geht. In diesem Sinne schließt sich das hochenergetische „Cellar Door“ an – übrigens ist der Titel dem Film „Donnie Darko“ entliehen und thematisiert wird das intensive, persönliche Erleben der Beerdigung des Großvaters. Derweil schließt sich „Sleep Alone“ mit kraftvollen, etwas ruhiger gehaltenen Akkorden an, während „Make It Out Alive“ mit einer gewissen Verspieltheit kokettiert, die von Angus’ Sprechgesang wieder eingefangen wird. Eine ungewohnte, aber doch hörenswerte elektronische Komponente kommt dank „Who Do You Think You Are“ ins Spiel. Das Tempo zieht an, Füße und Kopf beginnen zu wippen, es darf getanzt werden! Ein wenig filigraner präsentiert sich im Anschluss „Nothing Else“, bei dem Julias zarte Stimme stärker in den Focus rückt, während das entschleunigte „Bloodhood“ Angus’ raues Organ in den Mittelpunkt stellt. Von einer besonderen Intensität ist „Baudelaire“, das sich damit als unbedingter Anspieltipp empfiehlt, ehe „Silvester Stallone“ den gefühlvollen Ausputzer macht.

ANGUS & JULIA STONE stehen bereits seit ihrem 2007er Debüt „A Book Like This“ für eine außergewöhnliche musikalische Intimität, die vielleicht so nur Geschwister hinbekommen. Die beiden schreiben ihre Songs seit einigen Jahren sogar zusammen in einem Raum. Das Ergebnis sind ruhige, geradezu hypnotische Songs von einer einnehmenden Schönheit, die verzaubert. Auf diese Art und Weise kann der sonst so kalte „Snow“ sogar das Herz erwärmen…

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