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ANNA DEPENBUSCH - Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß

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ANNA DEPENBUSCH
Artist ANNA DEPENBUSCH
Title Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß
Homepage ANNA DEPENBUSCH
Label SONY
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Vor ziemlich genau einem Jahr erschien mit „Das Alphabet der Anna Depenbusch“ das fünfte Album der Hamburger Liedermacherin ANNA DEPENBUSCH. Was hat es jetzt mit „Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß“ auf sich? Nun, das gleiche wie mit „Die Mathematik der Anna Depenbusch in schwarz-weiß“. So hieß 2011 der Nachfolger von „Die Mathematik der Anna Depenbusch“, der acht Monate zuvor in die Plattenläden gekommen war. Die 40-jährige Musikerin reduziert in schwarz-weiß ihre Songs auf die Solo-Darbietung am Klavier – also auf die schwarzen und weißen Tasten.

Und natürlich erhalten die Songs auf diese Weise noch einmal eine ganz eigene Dynamik, bisweilen ändert sich der gesamte Charakter eines Liedes und selbstverständlich liegt bei einer so minimalistischen Darreichungsform der Fokus viel stärker auf der Stimme der poetischen Geschichtenerzählerin und Meisterin der Brüche. Dass aber auch das Piano ein gewisses Eigenleben führt, beweist das dynamische Chanson „Frauen wie Sterne“, bei dem sich das Tasteninstrument dem Akkordeon annähert. Währenddessen reichen für das beschwingte „Alphabet“ wenige Akkorde und wenn ein Track „Schönste Melodie“ heißt, darf man wohl superbe Tonfolgen erwarten. Tatsächlich geht das Stück sacht ins Ohr, während beim nachfolgenden „Du und die Nacht“ ein gerüttelt Maß an Dramatik im Spiel ist und „Was wäre wenn“ mit perlender Leichtigkeit gefällt.

Siehe da: auch ein einziges Instrument kann sehr abwechslungsreich sein und jede Menge Emotionen transportieren, wenn es von einem Könner oder im Falle von ANNA DEPENBUSCH von einer Könnerin gespielt wird. Von temperamentvoll bis tief-traurig ist bei „Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß“ alles dabei und bisweilen muss noch nicht mal Gesang mit von der Partie sein, wie das instrumentale „Neumond“ unterstreicht.

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