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ANNIHILATOR - Feast

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Artist ANNIHILATOR
Title Feast
Homepage ANNIHILATOR
Label UDR/ EMI
Leserbewertung
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Bei Guitarwiz Jeff Waters weiß man, dass man Qualität bekommt. Der Mann kann einfach keinen Scheiß abliefern, verlässt natürlich seinen Signaturesound auch nicht. Und so erinnern etliche Riffs und Licks an alte Bandklassiker, was aber nix macht. Die 9 neuen Tracks erschallen nämlich dermaßen knackig und frisch, dass das Bangerherz höher schlägt.

Gleich zu Beginn gibt man mittels „Deadlock“ und „No Way Out“ mächtig speedig Vollgas, Jeff soliert wie ein Bekloppter und vor allem: wie kein anderer! Das neben Thrash Metal auch normaler Heavy Metal immer schon ein großer Bestandteil des Bandsounds war und auch bleibt, kann man beim groovenden „Smear Campaign“ hören. Insgesamt agiert man wieder etwas traditioneller, als auf den letzten Scheiben. Einzig das funky Riffing in „No Surrender“ bewegt sich etwas arg weit raus, die Nummer ist trotz bös-derb fettem Stakkato-Riffing und Mörder-Refrains zu zerstückelt. Aus dem extrem geilen Riffing hätte Jeff eine Killernummer der „King of the Kill“-Kategorie basteln können! Natürlich wird auch wieder AC/DC gehuldigt mittels des rockenden „“Wrapped“ und eine feine Ballade fährt man mit „Perfect Angel Eyes“ auf. Wenn das Musicbiz gerecht wäre, dann würden ANNIHILATOR ganz weit vorne rangieren, denn Qualitativ sticht man die meisten Genre-Topseller auch mit „Feast“ locker aus! „Demon Code“ ist schnell, „Fight the World“ beginnt bedächtig schön, killt dann aber vollends mit rasend schnellem Riffing in Lichtgeschwindigkeit. Der Track zündet dennoch nicht komplett, weil zu viele kompositorische Schlenker gemacht werden. Mit dem gut neunminütigen Schluss-Epic „One Falls,Two Rise“ fährt man nochmal einen opulenten Halbballaden-Knaller auf, der Fronter Dave Padden in bestechender Form präsentiert! Nach gut zweieinhalb Minuten bricht dann aber der Speed Thrash-Orkan Marke ANNIHILATOR los, so klingt nun mal nur eine Band – grandios!

Erneut ein bärenstarkes, fett produziertes Album, das man jedem Thrasher nur wärmstens empfehlen kann! KAUFEN! Am Besten in der limitierten Erstauflage mit Bonusdisc, die enthält nämlich noch 15 neu aufgenommene Bandklassiker, wobei die Originale eindeutig zu bevorzugen sind! Und das nicht nur wegen des Drumcomputers, vor allem der Überhit „Alison Hell“ hat einige Änderungen bei Riffings und vor allem Vocals erfahren, auf die ich verzichten kann. Nette Beilage, mehr nicht.

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