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APOCALYPTICA - Shadowmaker

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Artist APOCALYPTICA
Title Shadowmaker
Homepage APOCALYPTICA
Label HARMAGEDDON
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Gut 22 Jahre sind die finnischen Cello-Rocker nun schon unterwegs und davon ging es gut 16 Jahre lang Schlag auf Schlag. Angefangen von einem Quartett, das Metal-Covers rockt und diese vornehmlich von METALLICA, bis hin zu einer internationalen Rock-Größe mit Drums, Vocals und statt Gitarren halt Cellos. Die Stimmen wurden dabei bislang von einem Who-is-Who an Gastsängern (u.a. Corey Taylor von SLIPKNOT und Till Lindemann von RAMMSTEIN) übernommen. Nach „7th Symphony“ (2010) gönnte man sich dann eine verdiente Pause, in der man sich anderen Projekten widmete (u.a. ein Live-Album für die Wagner-Festspiele).

Nun ist man also wieder da und gibt mit „Shadowmaker“ wieder Vollgas. Dabei ist das mittlerweile neunte Album der Finnen eines der vielseitigsten und damit auch mit das kompletteste Werk ihrer Laufbahn geworden. So gibt es mit u.a. „Cold Blood“ eine klassische Ohrwurm-Single, mit „Reign of Fear“ einen kantig-verspielten Metal-Brecher, mit „Hole in my Soul“ eine wunderschöne Ballade und mit dem abschließenden „Dead Mans Eyes“ ein cineastisches Epos der herausragendsten Art! Dabei bieten die Cello-Rocker natürlich wieder einen packenden Mix aus knallharten Metal-Riffs, groovend-eingängigen Passagen und natürlich klassisch orientierten Melodie-Bögen. Die beste Referenz bietet da auch gleich das Titelstück, welches mit Namen und Sound die Bandbreite des Albums am besten zusammenfasst! Eine Cover-Version gibt es dieses Mal nicht!

Wichtigste Entwicklung auf „Shadowmaker“: Mit Franky Perez (ehem. SCARS OF BROADWAY) hat man nun einen Sänger am Start, der alle Songs des Albums singt und durch die Fähigkeit sowohl energische Rock-Vocals als auch gefühlvoll-cleanen Gesang darzubieten, nicht nur perfekt zu den neuen Songs passt, sondern auch bei den Live-Shows optimal für die alten Hits geeignet ist. Ob der Mann nun fest in die Band aufgenommen wird, steht allerdings noch in den Sternen.

Am Sound hat man Nick Raskulinecz (FOO FIGHTERS, MASTODON, EVANESCENCE, STONE SOUR) drehen lassen, der eine sehr saubere (vielleicht ein wenig zu glatte) Produktion gezaubert hat, die wirklich jede Facette der Songs zur Geltung bringt. So kann man sich schon jetzt auch die anstehenden Live-Shows freuen!

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