| Artist | ARCANUM |
| Title | Life is too short to be serious |
| Homepage | ARCANUM |
| Label | EIGENPRODUKTION |
| Leserbewertung |
Kaum ein Jahr nach dem letzten Demo liegt schon das nächste der Schweizer Female fronted-Metaller vor. Der Sound hat sich im Vergleich zum letzten Teil tatsächlich verbessert, auch wenn der Gesang etwas arg im Vordergrund steht. Der ist allerdings sehr gut hörbar, das leicht Theatralische verleiht dem Ganzen eine eigene Note.
Mit Tracks wie dem recht harten Opener „Together Alone“, dem flotten „Not the One“, dem längeren und schön getragenen „Deep Shadows“ oder dem kurzen Abgeher „Dark Moor“ wildert man weiterhin in alten Deutsch-Metal-Gewässern und MAIDEN-lastigem Material, nur mit Sängerin halt. Das Songwriting zeigt sich verbessert und man ist deutlich härter geworden, was den Herren plus Dame gut zu Gesicht steht. So kann man bei „Living Hate“ oder „Caledonia“ schon fast von sägenden Gitarren sprechen.
Trotzdem bleibt nichts so richtig im Ohr hängen und ich frage mich weiterhin, welche Zielgruppe man denn nun damit ansprechen möchte. 80er-Metaller, vornehmlich DORO-Fans, dürfen gerne mal reinhören.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.