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ARCH ENEMY - Rise of the Tyrant

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Artist ARCH ENEMY
Title Rise of the Tyrant
Homepage ARCH ENEMY
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die schwedische Death Metal-Institution mit der deutschen Sängerin gönnt sich keine Auszeit! Nach den großen Erfolgen von „Doomsday Machine“ und vor allem dem Vorgänger „Anthems of Rebellion“ schieben sie mit „Rise of the Tyrant“ nun in gut 10 Jahren schon das 7. Album in die Pipeline.

Und auch wenn „Rise of the Tyrant“ die grandiosen „Anthems of Rebellion“ und besonders das unterbewertete „Wages of Sin“ nicht toppen kann, ist im Vergleich zu „Doomsday Machine“ eine deutliche Veränderung zu vermerken. Dies nicht mal im Stil, sondern viel mehr im spielerischen Bereich. So sind die Amott-Brüder endlich wieder vereint und lassen die Lead Melodien und walzenden Riffs nur so fliegen. Da überzeugen Groove-Killer der Marke „Blood on your Hands“ oder Ohrwürmer wie „I will live again“ und „The Great Darkness“ durch furiose zweistimmige Soli, eindrucksvolle Duelle an der Lead-Melodie und massiv killende Riffwände. Dazu brilliert die wieder einmal imposant growlende Angela Gossow durch ebenso bösartige wie auch groovige Growls. Drum-Held Daniel Erlandsson beherrscht natürlich von Anfang bis Ende sein Instrument perfekt. Wenn der Schwede beim knallharten „The last Enemy“ die Doublebass von der Kette lässt oder während „Revolutions Begins“ mit unwiderstehlichem Groove seine Band-Kollegen nach vorn treibt, bleibt hier kein Nacken unrotiert!

Keine Frage, „Rise of the Tyrant“ ist ein mehr als starkes Album mit einigen richtigen Knallern, tollen Melodien und generell gnadenlos grandiosen Musikern geworden, dennoch sollten sich ARCH ENEMY doch mal eine Pause gönnen. Denn auch noch so gute Songs können irgendwann eintönig werden. Wenngleich der Wiedererkennungswert immens wichtig ist, kann es auch zum Nachteil werden, wenn man meint, alles irgendwie schon einmal gehört zu haben. So fügen ARCH ENEMY alle ihre Facetten zu neuen krachenden Tracks zusammen, bringen aber nichts Neues mit ein. „Rise of the Tyrant“ untersteht ohne Frage der Kaufpflicht, aber ob man dieser gleich nachkommen muss oder es nicht doch reicht, auf eine günstige Preis-Offerte zu warten, bleibt offen…

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