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ARCKANUM - Sviga Læ

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Artist ARCKANUM
Title Sviga Læ
Homepage ARCKANUM
Label REGAIN RECORDS
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Von alten Black Metal-Rumpeltaten ist Meister Shamaatae ja schon einige Zeit weg, mittlerweile sind seine nach wie vor räudigen, aber wesentlich strukturierteren Alben sogar amtlich produziert. Mit 38 Minuten ist das neue Krawallwerk recht kompakt ausgefallen, was den Songs hörbar zu Gute kommt.

Richtig geil groovt „Gyldir Algorir“, das walzt bisweilen wie AMON AMARTH, böllert aber ansonsten wie ältere IMMORTAL. Erstaunlich, dass er nach wie vor alles selber macht, bis hin zum Schlagzeug! Auch das Midtempostück „In Folva Felr“ klingt verdächtig nach majestätischen AA-Teilen, das Riff erinnert ganz schwer an METALLICAs „Orion“, um nicht zu sagen: Es ist das Gleiche! Dennoch macht der Song Laune, zeigt er doch den musikalischen Lernprozess des Waldbewohners auf, den man ihm nach den total verneinenden undergroundigen Frühwerken niemals zugetraut hätte. Der (rasende) Black Metal hat natürlich nach wie vor die Oberhand, wird aber geschickt von Tempiwechseln garniert. Auch Melodie ist kein Fremdwort, außer beim Krächzgesang. Es wird schon längst nicht mehr blind drauflos geklöppelt, epische Vetreter wie BATHORY oder ENSLAVED standen hier genauso Pate, wie Death Metal der obigen Wikinger.

Das gefällt von Album zu Album besser und verdient unbedingt des Black/ Death Metallers Gehör!

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