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ARKHON INFAUSTUS - Filth Catalyst

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Artist ARKHON INFAUSTUS
Title Filth Catalyst
Label OSMOSE
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ARKHON INFAUSTUS sorgte bereits mit dem ersten Album „Hell Injection“ für Aufsehen, denn das Cover war nicht gerade für Zartbesaitete geeignet. Das neue Album ziert denn ebenfalls eine sadistische aber künstlerisch ansprechende Graphik. Auch die mir nicht vorliegenden Texte scheinen sich nicht gerade um die Blumenzucht zu drehen. Musikalisch befindet man sich in der Schnittmenge zwischen Black und Death, wobei das Pendel deutlich in letztere Richtung ausschlägt.

Die technischen Fähigkeiten der Bandmember sind dabei unbestritten, es geht mit allerlei Finessen zu Sache. Sound Supervisor David Decobert (NILE) half den Amerikanern zudem bei der fetten Produktion, die alle Instrumente gut zur Geltung bringt. Übrigens wurde der Drummer „Hellblaster“ zwischen den beiden Scheiben durch den Herren „A.ZK6“ (?) ersetzt, welcher genauso gut ein Computer sein könnte. Es braucht ein wenig, mit den Kompositionen warm zu werden, auf den ersten Blick scheint alles ein wenig unorganisiert zu sein. Nach und nach entdeckt man aber interessante Details und sogar leicht groovige Passagen, die im Ohr hängen bleiben. Den Gesang teilen sich nach wie vor „D.Deviant“ (Death Vocals à la Corpsegrinder) und „666 Torturer“ (Black-Gekeife), die Musik aber geht eindeutig in Richtung MORBID ANGEL bzw. SUFFOCATION mit seltenen Anflügen von nordischen Riffs.

Insgesamt eine gutklassige Scheibe mit nettem Artwork, die es aber ohne echte Hits schwer haben wird auf dem übersättigten Markt.

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