Band Filter

ASA - Bed of Stone

VN:F [1.9.22_1171]
Artist ASA
Title Bed of Stone
Homepage ASA
Label NAIVE
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (2 Bewertungen)

ASA heißt eigentlich Bukola Elemide und ist eine in Paris geborene Nigerianerin, die 2007 ihr selbstbetiteltes Soul-Debüt rausgebracht hat. 2009 folgte ein Live-Album, ein Jahr später der nächste Studio-Output „Beautiful Imperfection“ und natürlich unzählige Konzerte. Am Ende stand 2012 so etwas wie ein Burnout, der jedoch glücklicherweise überwunden ist. ASA war zwischenzeitlich viel unterwegs; in Lagos, Berlin, den USA, London und Paris. Sie hat viele Dinge gemacht, die schon lange auf ihrer To-do-Liste standen und auch eine neue Platte ist dabei herausgekommen. Sie heißt „Bed of Stone“ und zeigt eindrucksvoll, wie facettenreich die Musik der 32-jährigen ist.

Der Opener „Dead Again“ empfiehlt sich bespielsweise als soulige Pop-Ballade, während das nachfolgende „Eyo“ von beschwingten Melodien geprägt ist, die von den Maskenparaden auf den Straßen der nigerianischen Hauptstadt entliehen sind – von einem Ort, „wo die Straßen zu lächeln wissen“. Weiter geht’s mit den New-Orleans-Rhythmen von „Satan Be Gone“ und dem folkig angehauchten Titeltrack „Bed of Stone“, bevor „Moving On“ erneut soulige Klänge mit Tiefgang anschlägt. Ein Hauch Afrika schwingt wenig später bei „Grateful“ mit, ehe „Society“ lässig ums Eck kommt und das emotionale „Love Found Me“ vom Ende der Suche nach der Liebe kündet, weil die Liebe einen selbst gefunden hat. Mit zarten Pianoakkorden und einem Himmel voller Geigen schließt sich „Ife“ an, während „Situation“ dezente Reggae-Vibes offeriert und das knackige „New Year“ jazzige Versatzstücke ins Spiel bringt. Bleibt noch „The One That Never Comes“, mit dem Miss Elemide gefühlvoll endet.

Es ist insbesondere ASAs Stimme, die den Hörer in ihren Bann zieht. Gleichwohl sind die Lieder mit viel Liebe zum Detail arrangiert und beweisen Abwechslungsreichtum. Der rote Faden im Songwriting ist eindeutig der Oldschool-Soul, dem jedoch verschiedene musikalische Ingredienzien beigemischt wurden, was dem Sound nicht geschadet hat.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu ASA