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ASHBURY HEIGHTS - Three Cheers for the Newlydeads

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Artist ASHBURY HEIGHTS
Title Three Cheers for the Newlydeads
Homepage ASHBURY HEIGHTS
Label OUT OF LINE
Leserbewertung
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7.7/10 (6 Bewertungen)

Keiner beherrscht aktuell die Transformation klassischer 80er Klänge in die Jetztzeit so perfekt wie die Landsfrauen und –männer aus dem schönen Wallander-Land. Nacht den bereits sehr überzeugenden THERMOSTATIC schickt nun auch OUT OF LINE ein heißes Eisen ins kühle Synthie Pop/ New Wave Feuer. ASHBURY HEIGHTS erinnern optisch etwas an IAMX und Konsorten, das Duo Anders Hagström und Yasmine Uhlin kann sich jedenfalls auch unter vermarktungstechnischen Aspekten sehen lassen. Die beiden trafen sich Ende 2005 und konnten vor ihrem Labelvertrag bereits die beiden Demos „Angora Overdrive“/ „Parliament of Rocks“ der Weltöffentlichkeit vorlegen. Ein Teil der dort enthaltenen Songs wurde nun auch auf das offizielle Debüt gepresst.

Dieses wurde immerhin von John Fryer abgemischt, den guten Kontakten sei Dank. Aber auch die Qualität der über 60 minütigen musikalischen Reise spricht für sich. Aufgeteilt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft präsentiert uns „Three Cheers for the Newlydeads“ eine Art Konzept, das aber nur eine lose Klammer darstellt. Hinter „has been“ verstecken sich logischerweise Tracks der bereits angesprochenen Demoscheiben, die sich jederzeit mit dem aktuellen Output messen können. Fröhlicher 80ies Retro Pop mit wunderschönen Hooks und gemischtgeschlechtlicher Stimmdarbietung. Da kommt kaum Langeweile auf, wenngleich gegen Ende schon die ein oder andere Wiederholung offensichtlich wird, doch das sind Peanuts. Anders erinnert bei „seinen“ Stücken hin und wieder an OMD, als aktuellen Vergleich mag man das AFI Nebenprojekt BLAQK AUDIO herbei zitieren, das im direkten Duell nicht ganz mithalten kann. Zu den Highlights zählen der äußerst tanzbare Opener „Bare Your Teeth“ genauso wie das mit einem treibenden „Hoppelrhythmus“ ausgestattete „Stormbringer“ sowie auch der leicht EBM angehauchte Titel „Suicide Anthem“. Generell scheint die Zukunft von ASHBURY HEIGHTS bei etwas härteren Sounds zu liegen. Wobei hier die Betonung auf „etwas“ liegt.

Durch die Bank eine sehr gut produzierte und extrem launige Angelegenheit für Fans der angesprochenen Epoche aber auch ganz einfach Anhänger abwechslungsreicher elektronischer Musik. Out Of Line haben hier wieder einen starken Newcomer im Stall, der sich hoffentlich auch live den deutschen Fans präsentieren wird.

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