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ASHLEY HICKLIN - Parrysland

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Artist ASHLEY HICKLIN
Title Parrysland
Homepage ASHLEY HICKLIN
Label FERRYHOUSE
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

Wer sich dieser Tage in den RTL-Werbeblöcken verfängt, kennt bereits einen Song von ASHLEY HICKLIN, denn seine aktuelle Singe „All The Time In The World“ liefert im Moment die Hintergrundmusik zu den Monatshighlights des Privatsenders. Sollte der eine oder andere Leser im vergangenen Sommer der ICH+ICH-Stadiontour beigewohnt haben, ist er ebenfalls bereits mit dem Wahlhamburger in Berührung gekommen, der jetzt sein Debüt „Parrysland“ in die Plattenläden gebracht hat.

Mitsamt seiner achtköpfigen Begleitband hat der Brite mit der prägnanten Stimme 13 Songs eingespielt, die allesamt auf großen Po(m)p setzen. Mit schwelgender Instrumentierung, bei der bereits beim Opener „Blood On The Moors“ die Streicher nicht zu kurz kommen, gibt es jede Menge Emotionen, die an der einen oder anderen Stelle für meinen Geschmack zu dick aufgetragen sind (vgl. „She Is Love“), aber die werte Damenwelt wahrscheinlich reihenweise in Verzückung geraten lassen wird. Diese Ladies finden die teilweise etwas quietschige Stimme von Mr. Hicklin und natürlich auch den Herrn selbst bestimmt total süß und deshalb könnte Ashley mit „Parrysland“ auch der kommerzielle Durchbruch gelingen. Auf jeden Fall sind die Tracks samt und sonders perfekt durchkomponiert und produziert und erinnern mich bisweilen an die Musik von RONAN KEATING, dessen Schmacht-Mucke ja nun auch Mutter und Tochter gleichermaßen in Verzückung geraten lässt. Mir ist es allerdings lieber, wenn ASHLEY HICKIN ein bisschen Gas gibt und mit Nummern wie „Eskimos To Astronauts“ und „Never Say Never“ zum Tanze lädt. Auch „Exclusive“ und „Home“ bleiben mir positiv im Ohr, denn hier überwiegt gut gemachter Singer-/Songwriter-Pop, der ohne übermäßigen Chi-Chi auskommt. Zu nennen wäre außerdem noch das reduzierte „Sober“, bei dem die Geigen einfach nur schöne Untermalung und nicht klagende Gefühlsausbrüche sind.

Manchmal wirkt ASHLEY HICKLIN auf seinem Erstling eine Spur zu angestrengt. Das sind jene Momente, in denen weniger ganz klar mehr gewesen wäre. Es sei denn, man steht auf den absoluten Emotions-Overkill, dann ist man mit „Parrysland“ absolut auf der sicheren Seite!

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