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AT THE GATES - At War with Reality

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Artist AT THE GATES
Title At War with Reality
Homepage AT THE GATES
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
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9.5/10 (2 Bewertungen)

Irgendwann kommen sie alle wieder… nun also auch AT THE GATES! Ok, die legendären Schweden-Deather sind ja bereits seit 2007 immer wieder live unterwegs, aber gerade mit ihrer Einstellung, kein neues Album zu machen, stand die Band bei Fans und Presse hoch im Kurs. Schließlich hat man sich 1996 aufgelöst, weil man der Meinung war, dass man sein Meisterwerk „Slaughter of the Soul“ nicht mehr würde toppen können. Das ganze Touren muss dann doch den Hunger auf neue Songs geweckt haben, denn nun ist „At War with Reality“ da! Was kann, was darf man von diesem Album erwarten? Laut Band-Statement kein „Slaughter of the Soul II“, aber natürlich einige Einflüsse davon, wie auch von „With Fear I kiss the Burning Darkness“ oder auch „Gardens of Grief“. Also recht einfach AT THE GATES!
 
Und nichts anderes ist „At War with Reality“ im Grunde auch. Es ist kein Album, dass „Slaughter…“ kopiert oder übertrumpft, es ist kein Album, das die Frühtaten an die Wand groovt oder unsagbar düster ist. Es ist alles von dem! Dies hier ist einfach ein Album von einer Band, deren Zusammenkunft eben genau diesen Sound ergibt. Da klingt nichts verkrampft, gezwungen oder spielerisch verschrottet. Wenn die Schweden eines können, dann ist das Death Metal spielen. Und das machen sie auf dem neuen Album erstklassig! Da gibt es die direkt nach vorne thrashenden „The Conspiracy of the Blind“ und „Death and the Labyrinth“ mit ihren herrlich treibenden Melodien und satten Mosh-Passagen, die extrem düsteren „Heroes and Tombs“ und „Night Eternal“ oder das verspielt-melodische „The Circular Ruins“. Die Riffs packen, die Drums drücken und Tompa Lindberg ist natürlich wieder Herr der Lage!
 
Wer also Bock hat, endlich wieder neues, geiles AT THE GATES-Zeug zu hören, ist hier genau richtig. Wer das Album allerdings bis ins kleinste sezieren und mit „Slaughter of the Soul“ vergleichen will, sollte es sein lassen. Denn die Band hat gar nicht versucht sich an ihrem Meisterwerk zu orientieren und gerade das macht „At War with Reality“ so stark!

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