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ATARI TEENAGE RIOT - 1992-2000

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Artist ATARI TEENAGE RIOT
Title 1992-2000
Homepage ATARI TEENAGE RIOT
Label DIGITAL HARDCORE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

ATARI TEENAGE RIOT haben zwar nur knapp neun Jahre existiert, dafür aber ordentlich Randale gemacht und durch ihren Brachialsound die Musikwelt in ihren Grundfesten erschüttert. Viele Bands wollten ATR als Support haben, so z.B. MOBY, MINISTRY, RAGE AGAINST THE MACHINE oder auch die NINE INCH NAILS, denen ich es zu verdanken hab, dass ich ATR zumindest 1998 einmal erleben durfte. Das, was mir in Erinnerung geblieben ist, war, dass Hanin Elias erst mal die Bühne voll kotzte.

ATR bestand aus Alec Empire, der Bühnenbrecherin, Nic Endo und Carl Crack, dessen Tod schließlich dafür sorgte, dass sich die Band im geschichtsträchtigen September 01 auflösten, ihre Musik war immer ein klares Statement gegen Glatzen und gleich ihre erste Single „Hetzjagd auf Nazis“ sorgte International für das entsprechende Aufsehen. „1992-2000“ bietet nun auf 18 Tracks eine Retrospektive eben jener Jahre, die ersten fünf Songs gehen gleich dementsprechend los, dem Hörer schlägt brachialer, anarchischer Elektropunk mit viel Hass auf das System entgegen, mit jedem Song scheint das Tempo schneller zu werden, und so muss man sich Sorgen machen das die Boxen diese Attacke überleben. Mit dem sechsten Track „Into the Death“ wird der Sound facettenreicher und experimenteller, hier und da finden sich Drum n Bass Elemente. Insgesamt klingt das Album ab diesem Titel ein wenig interessanter als bei den ersten Tracks, die mit der Dauer doch etwas eintönig wirken. Als herausstechende Exponate dieses Albums sind sicherlich „Midijunkies“, „Atari Teenage Riot“, You can’t hold us back“ und „Delete Yourself“ zu nennen. Oben erwähnter Auftakt ihrer Karriere „Hetzjagd auf Nazis“ kommt dreckig rüber, fast so wie wenn man sich an einem belebten Tag in eine Haupteinkaufsstrasse mit einer Automatik auf die Lauer legt.

Für mich ganz nett anzuhören, aber mehr aber auch nicht, irgendwie fehlt mir persönlich der Zugang zu ihrem Schaffen.

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