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ATLAS & AXIS - Confrontation

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Artist ATLAS & AXIS
Title Confrontation
Homepage ATLAS & AXIS
Label NON STOP MUSIC RECORDS
Leserbewertung
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Die schweizer Metalband „Atlas & Axis“ veröffentlichte am 29.3.14 in Zürich ihr neues Album „Confrontation“ und der Name ist Programm. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es akustisch eins auf die 12! Auf der Basis von Power Metal dröhnen, rumpeln und brodeln 11 Stücke aus dem Äther. Die weiteren Zutaten für dieses durchaus sehr schmackhafte Hartstahl-Gericht sind Death Metal, eine starke Einfärbung in Richtung Thrash, ein Metalcore-Groove und eine Prise klassischer 80er-Shouter-Speedmetal. Diese Mischung mag für den einen oder anderen Metalhead eigenartig klingen, aber sie geht auf, schmeckt und trägt durch die 11 Stücke auf „Confrontation“. Grafisch im traditionellen Fantasy-Horror-Stil gestalteten Design kommt das Album im Jewel-Case mit dickem Booklet daher.

Gegründet wurden ATLAS & AXIS 2009 von Romana Kalkuhl (Leadgitarre), Kevin Schaffer (Rythmusgitarre), Nico Ardüser (Bassgitarre), Roman Zeindler (Schlagzeug) und Jonas Ambühl (ehem. FIRESNAKE, Gesang). Bei „Confrontation“ handelt es sich um das Zweitwerk der 5 Schweizer. Zuvor hatten sie 2010 „March of the Night“ veröffentlicht. Ähnlich ungewöhnlich wie die Genremischung ist die Tatsache, dass eine Frau die Leadgitarre spielt, was der Mucke anscheinend aber hervorragend bekommen ist! Den Auftakt bildet ein Donnergrollen eines aufziehenden Gewitters, aus dem der Opener wie ein Blitz herabschlägt. Die ersten beiden Stücke „Elements“ und „Legions“ hämmern treibend aus den Boxen und ziehen den Hörer gleich mit. Eine Schippe drauf in Sachen Tempo und verdichtetem Klang legen die Eidgenossen mit „My Way“ und „Blood will flow“ – klassische Power-Speedmetal-Nummern die die Matte kreisen lassen. Ein feiner Groove in der Hookline lässt einen abgehen, wippen und Durst auf kaltes Bier bekommen! Zwei midtempo Stücke namens „To the Lost„ und „The Sun“ bilden den mittleren Ruhepol auf dem Album. Direkt darauf folgt mit „Cycle of Life“ die klar stärkste Nummer– kraftvoll getrieben und vorangehend, düster und mit einem Mördergroove gelingt eine sinnvolle Synthese aus Power Metal und Metalcore mit Ohrwurmcharakter! Ähnlich weiter geht’s mit „To Violence“ und „At your Mercy“, wobei letzteres eher speediger und thrashiger daher kommt. Mit „Everyday“ gelang es ATLAS & AXIS, eine Symbiose von Death und Power Metal zu komponieren, die gut funktioniert. Der Closer „Beware“ ist klassisch mit verschiedenen Speed- und Power-Elementen angelegt und treibt die letzte Kraft aus der Scheibe.

11 Stücke voller Energie und Schaffenskraft. Sicherlich muss an der einen oder anderen Stelle im Songwriting, der Produktion und dem Zusammenfügen der Elemente noch Hand angelegt werden, aber der Spielfreude und exzellenten Handhabung der Instrumente tut dies keinerlei Abbruch! Eingefleischte Power Metal-Freunde, die es schnell und scharf mögen, werden ihre Freude an „Confrontation“ von ATLAS & AXIS haben, alle geneigten Kuttenträger sollten der Scheibe aber auch eine Chance zur Proberotation geben.

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