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ATROCITY - Werk 80 II

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Artist ATROCITY
Title Werk 80 II
Homepage ATROCITY
Label NAPALM RECORDS
Leserbewertung
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5.0/10 (5 Bewertungen)

Braucht die Welt wirklich den 2ten Teil einer 80er Cover CD von ehemaligen deutschen Todessehnsüchtlern? Eine fiktive Diskussion…

„Aber natürlich, die Dekade ist doch momentan total angesagt und damals wurde eh die beste Musik produziert“ – „Das mag schon sein, aber das Thema ist ausgelutscht. Hier will doch nur eine etwas abgehalfterte Combo mit aller Macht wieder ins Rampenlicht treten“ – „Aber der Alex ist wirklich ein absoluter Liebhaber dieser Zeit und steht mit Herzblut hinter der Sache“ – „Das mag schon sein, doch nicht jede Idee will auch ausgeführt werden. Was 1997 noch innovativ und aufregend war, ist heute ein alter Hut! Macht doch mittlerweile jeder!“ „Nicht im Metalbereich und die Produktion ist nun wesentlich ausgereifter, außerdem gibt es noch genug interessante Originale, die auf eine Bearbeitung warten…“ – „Ja, das ist auch schade, dass man hier wieder die üblichen Verdächtigen hervorgekramt hat. ALPHAVILLE, DEPECHE MODE, A-HA usw. Wie wäre es mal mit etwas Frischerem gewesen?“ – „Na aber immerhin sind IDEAL mit „Keine Heimat“ dabei, kennt nicht jeder. Und man muss auch bedenken, dass dies Werk für die breite Masse gedacht ist, die ordentlich Party machen will, da kann man nicht mit obskurem Liedgut ankommen.“ – „Dann hätte man ja wenigstens mal ein wenig improvisieren und den Songs neue Aspekte abgewinnen können.“ – „Ach komm, das siehst du zu eng. Bei „Hey Little Girl“ von ICEHOUSE wurde zum Beispiel der Refrain verändert. Und ansonsten klingt das ganze nach fettem modernen Metal mit Bratgitarren, symphonischen Elementen, verschiedenen Gesangsstilen…“ – „Ok, ich muss zugeben, die musikalische Seite ist schon ganz angenehm. Kein Vergleich zum ersten Teil, der mittlerweile etwas angestaubt daherkommt.“ – „Na siehst du…“ – „Aber…“ – „Ja was nun schon wieder?“ – „Singen kann Herr Krull immer noch nicht, nur shouten“ – „Hmm, ja ein wenig dünn ist das hier und da schon…“ – „Ich meine, wenn ich weiß, dass ich klare Gesangslinien kaum halten kann, warum muss ich dann ausgerechnet Stücke wie „Forever Young, „Such a Shame“ oder „Smalltown Boy“ verwursten, die extrem von den charismatischen Originalstimmen leben? Insbesondere letztgenanntes ist total in die Hose gegangen… das könnte ich ja ohne Studio Equipment drei Mal besser“ – „Ja, da hast du nicht ganz unrecht, haben die wohl auch gemerkt und gleich mit der guten Liv Kristine gedoppelt bei einigen Parts. Aber „Relax“ und vor allem „People are People“ funktionieren sehr gut.“ – „Das kann man sich anhören, da will ich mich nicht beschweren.“ – „Auch das Cover sieht toll aus!“ – „Ein wenig klischeehaft, aber ok, die Dita von Teese war bestimmt extrem teuer. Wird wohl vor allem in der Gothic Szene total abgefeiert werden das Teil“ – „Und dann werden noch Deluxe Editionen mit Bonus Track („Feels like Heaven“/ FICTION FACTORY) oder kombiniert mit Teil 1 erscheinen“ – „Dann kann ja nichts mehr schiefgehen, wenn es die Jugend an gute Musik heranführt… Hoffentlich präsentieren sie die Sachen dann auch live. MIT Dita am besten als Nummern Girl…“ – „Dann sind wir uns ja einig…ist schon irgendwie nett… steckt ja auch viel Arbeit dahinter“ – „Ach lass dich drücken…“

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