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AUGURY - Concealed

VN:F [1.9.22_1171]
Artist AUGURY
Title Concealed
Homepage AUGURY
Label ADIPOCERE RECORDS
Leserbewertung
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7.0/10 (3 Bewertungen)

Canada, Jean-Francois Dagenais (KATAKLYSM)… das kann ja nur Wahnsinn im Quadrat sein! Und richtig: AUGURY Blasen mit ihrem Debut „Concealed“ mal eben locker so ziemlich alles bisher Dagewesene im technischen Death Metal vom Teller!!! Hört Euch am Besten gleich den wahnwitzigen Blaster „…ever know Peace again“(Track 2) an, und das Ding ist gekauft! Garantiert! KATAKLYSM-Irrsinn trifft auf Chuck Schuldiner-Finesse, absolut perfekt arrangiert und produziert!

Das folgende „Cosmic Migration“ sollte man als tiefe Verneigung vor dem Meister und Vater technischen Death Metals sehen, beginnt der Track doch Original so, wie man es von DEATH gewohnt war. Allerdings setzt dann wieder, ebenso wie bei dem hervorragenden Opener „Beatus“ die Sopranstimme von Vocalistin Arianne Fleury ein! Sowas habt Ihr noch nicht gehört, grandios! Technischer Blast-Death Metal mit NIGHTWISH-artigen Chören und Gesängen. Keine Angst, wird nur ab und an zur Verfeinerung des Sounds eingesetzt, die Dame ist allerdings festes Bandmitglied. Diese klassischen Einflüsse spinnt man dann auch musikalisch weiter am Ende des Songs, der in einem ruhigeren Progressive-Part endet. Die Jungs haben echt alles drauf, was geht. Das lässt sogar Kapellen wie KATAKLYSM verblassen. Pures Geblaste wäre allerdings auch eine musikalische Unterforderung für die 4 Ausnahmemusiker. Nachzuhören bei dem CYNIC-artigen Smasher „Nocebo“! Dazu kommt noch ein stimmiges Cover, sowie ein absolut geil illustriertes Booklet. Greg Martin heißt der famose Künstler. Davon würde ich gerne eine große Book-Edition sehen! Bei „Alien Shores“ kommen die unglaublich abwechslungsreichen Vocals von Fronter und Gitarrist Patrick Loisel ganz besonders zum Vorschein. Tiefstes Death-Gebrunfte, Black-Screams, Schlachtgesänge, Melodisches… das funktioniert und harmoniert alles zusammen.

Auch in der zweiten Hälfte der 10-Track-Scheibe gibt es keine einzige schwache Sekunde zu vernehmen, im Gegenteil. Das rasende „Becoming God“ hört sich wie eine technische HYPOCRISY-Variante an. Ebenso großartig ist der folgende siebeneinhalb-Minüter „The Lair of Purity“, wo in den ersten 2 akustischen Minuten die klassisch-barocken Einflüsse der Musiker zum tragen kommen. Dazu passt natürlich der ebenso klassische Gesang von Arianne. Im weiteren Verlauf erinnert der Song mit seinen keltischen Einflüssen ein wenig an SUIDAKRA. Auf dieser Scheibe gibt es also soviel zu entdecken, das einfach mal nebenbei hören nicht reicht. Ebenso, wie bei den völligst göttliche Landsmännern QUO VADIS solltet ihr euch die Zeit nehmen und dieses Werk in seiner Gänze entdecken! Zum nebenbei hören gibt’s IN FLAMES oder DISTURBED.

So, und jetzt stürmen mal alle den nächsten Mailorder und bestellen sich gefälligst dieses Jahrhundertwerk und huldigen der Band auf der Homepage! REPLAY… Nostromo Ende.

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