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AUTODAFEH - Act of Faith

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Artist AUTODAFEH
Title Act of Faith
Homepage AUTODAFEH
Label DARK DIMENSIONS
Leserbewertung
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6.0/10 (11 Bewertungen)

Bisher sind mir AUTODAFEH zweimal begegnet. Das erste mal gehörten sie, als ich noch bei „MySpace“ angemeldet war, zu den unzähligen Bands, die einen geaddet haben, wenn man die „richtigen“ Bands in der Freundesliste hatte. Das zweite Mal letztes Jahr in Rom, als sie den Support von FRONT 242 gaben. Aufgrund von knapp 39 Grad Fieber bekam ich nicht wirklich viel von ihrem Auftritt mit, er bliebt mir aber zumindest nicht negativ in Erinnerung.

Nun liegt ihr drittes Album „Act of Faith“ auf meinem Tisch. Zwölf Tracks mit knapp 49 Minuten Laufzeit bietet es und die machen richtig Laune. Gleich „Heavens Screams“ legt die Messlatte hoch: Einprägsam und mit punktgenauen Melodien/ Sounds weiss der Opener zu gefallen. AUTODAFEH gelingt es auf „Act of Faith“ dem typischen OLD-School-EBM ein modernes Gewand überzustülpen und so den Weg in Richtung Zukunft zu gehen, analog ihrer Landsleute SPETSNAZ. „Killer“ kommt frisch daher und gerade Songs wie „Land of Nothing“ oder „Make us believe“ stehen für die Symbiose zwischen Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft. „Watch Out“, mein persönlicher Favorit, bietet ordentliche Shouts und „Treasure Hunt“ erinnert von der Struktur sehr stark an „Operating Tracks“ von FRONT 242. Die letzten drei Titel stellen dann noch einmal eine Referenz an die alten Recker von NITZER EBB dar, mit den typischen Synthläufen und Shouts, die wir so an Douglas & Co. zu schätzen wissen, wobei gerade der Abschlußsong „Devided we fall“ das ganze sehr futuristisch interpretiert.

Tolles Album, mehr muss man als Fazit gar nicht zum besten geben.

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