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AUTOPSY - The Tomb Within

VN:F [1.9.22_1171]
Artist AUTOPSY
Title The Tomb Within
Homepage AUTOPSY
Label PEACEVILLE
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.2/10 (5 Bewertungen)

Nach den zwei neuen, im letzten Jahr aufgenommenen Tracks für das opulente Re-Release des Debut-Meilensteins „Severed Survival“ scheint man im Grabe AUTOPSY noch mal Blut geleckt zu haben. Dem fulminanten Party.San-Headliner-Gig folgt nun als Appetizer diese brandneue 5-Track-EP, die ebenso wie der Gig beweist, dass die Herren um Death-Metal-Urgestein Chris Reiffert (der zu Demo-Zeiten ja auch mal DEATH anschob!) absolut nichts verlernt haben!

Schon der mächtig räudige Titeltrack rumpelschlürft wie vor 20 Jahren, sickes Gegrowle und typisches Drumgezuppel von Meister Reiffert, dazu kranke Soli und schreddrige Klampfen – das hätte ohne Probleme auch auf dem Debut seinen berechtigten Platz gehabt. Als wären sie nie weg gewesen zermalmt „My Corpse shall Rise“ ebenfalls des Death Metallers Herz, absolut unnachahmlich. Und auch unverzichtbar! Wenn ein nächstes Album Songs dieser Güte aufweist, dann steht ein weiterer Bandklassiker ins Haus. „Seven Skulls“ lässt eindeutigen CELTIC FROST-Einschlag erkennen und präsentiert sich as sick as AUTOPSY. Mit dem 87er-Demoreißer „Human Genocide“ hat man ein uraltes Juwel reanimiert, welches auch heutzutage noch zur Speerspitze im Genre zählt! Nur geil! Der letzte Track „Mutant Village“ Doomschleift sich in gewohnt kranker AUTOPSY-Zeitlupenmanier aus den Boxen, so klingt nunmal nach wie vor keine andere Combo.

Der Sound ist on Top und mit den Herren Reiffert/ Cutler/ Coralles (der Bass-Posten war ja schon immer die vakante Stelle, derzeit zupft dort Joe Trevisano vom Bandnachfolger/ -ableger ABSCESS, live hat allerdings grad Dan Lilker reingehauen) ist endlich wieder schwer zu rechnen. Was ein göttliches Comeback!

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