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AUTUMN BRIDE - Undying

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Artist AUTUMN BRIDE
Title Undying
Homepage AUTUMN BRIDE
Label STAMPING GROUND RECORDS
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AUTUMN BRIDE ist eine Wiener Melodic-/Symphonic-Metalband die aus Suzy Pointinger, Max Fingernagel, Alexander Schmid und Ben Pauswek besteht. 2015 beschlossen Suzy, Max und Alex ihre Vision von Melodic Metal umzusetzen, nachdem sie schon jahrelang in verschiedenen Metalbands aktiv waren. Ihre gemeinsame Liebe für druckvolle, heavy Riffs, packende, emotionale Melodien und Bands wie NIGHTWISH, EVANESCENCE, THE GATHERING, BLACK SABBATH, PARADISE LOST oder TYPE O NEGATIVE sollte den Grundstein für den Sound von AUTUMN BRIDE bilden. „Undying“ ist das Debütalbum der Ösis, das insgesamt zehn Songs umfasst.

Und diese zehn Songs bieten dem Genre-Liebhaber genau das, was er im Melodic-/Symphonic-Metal so schätzt: Hymnische Melancholie, große Melodien, Ohrwurm-Refrains, packende Gitarrenriffs, eine treibende und dennoch gefühlvolle Rhythmus-Sektion, mit Bedacht eingesetzte Synths und einen weiblichen Gesang, der sich glücklicherweise nicht permanent in knödelige Höhen schraubt. So weit, so gut und auch hinlänglich bekannt. Innovationen sollte man deshalb von AUTUMN BRIDE nicht erwarten. Der Vierer lässt es ordentlich krachen und auch schon die erste Single „Guardian Angels“ konnte mit der Kombi aus fetten Gitarrenriffs und Klaviergeklimper in der Szene punkten und natürlich verstehen sie sich auch die ruhigeren Passagen, die wie bei „Moonlit Waters“ eingeflochten oder in Form des balladesken „Monsters“ vorgetragen werden. Emotional geht der wilde Ritt dann auch mit „Forelsket“ zu Ende. Hier werden den englischen Lyrics Zitate aus den verschiedensten Sprachen hinzugefügt. Walisisch, Polnisch, Arabisch, Hindi oder auch Norwegisch stehen dafür, dass uns alle die Liebe eint, die kein Alter, keine Religion oder Hautfarbe kennt und auch nicht fragt, wo du herkommst.

AUTUMN BRIDE sind zweifellos keine musikalische Offenbarung und erfinden – wenig überraschend -auch das Rad weder musikalisch noch inhaltlich neu. Sie machen ihre Sache auf ihrem Erstling „Undying“ jedoch handwerklich gut und bringen auch das nötige Herzblut mit. Ich bin zudem dankbar, dass Suzy Pointinger mir mit ihren Vocals keinen Tinnitus beschert hat, wie ich ihn beim Hören von NIGHTWISH und WITHIN TEMPTATION immer befürchte.

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