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AVRIL LAVIGNE - Goodbye Lullaby

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Artist AVRIL LAVIGNE
Title Goodbye Lullaby
Homepage AVRIL LAVIGNE
Label SONY
Leserbewertung
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7.7/10 (13 Bewertungen)

Ich hatte ziemlich erfreut zur Kenntnis genommen, dass AVRIL LAVIGNE endlich ein neues Album auf den Markt bringt. Zudem soll sie ein Stück ihres künstlichen Images abgestreift und sich wieder dem „Mädchen von nebenan angenähert“ haben. Was ihr unglaublich gut steht, denn der Prinzessinnen-Glam-Rock passte irgendwie nicht. Aber genug vom Optischen, immerhin geht es hier um Musik.

Es ist schwer zu leugnen, dass „Girlfriend“, so eingängig wie es war, längst das Haltbarkeitsdatum überschritten hat. In Avrils Parfumwerbung durfte man kurz den wundervollen Klängen von „Black Star“ lauschen. Eine funkelende Klaviermelodie, die sich als Teaser unglaublich gut gemacht hat und final als Opener von „Goodbye Lullaby“ dient. „Wish you were here“ erinnert an P!NKs „Fucking Perfect.“ Eine eher introvertierte Ballade mit eingängiger, verspielter Melodie. Wenn auch einfach gestrickt, oder gerade deswegen ein Ohrwurm. „Smile“ reflektiert die „Rock-Rebellin“ Avril dann wieder in bester Tradition. Der Pre-Chorus ist der eines Hits und mündet in den fröhlichen Refrain „You are the reason why I smile.“ Der Song scheint ihrem jetzigem Freund Brody Jenner gewidmet zu sein. Textzeilen wie “I woke up with a new tattoo/ Your name was on me/ And my name was on you” machen das mehr als deutlich, den – Achtung Gossip – Avril und Brody haben jeweils ein Tattoo mit dem Namen des anderen. „I Love You“ erinnert an eine modifizierte Version von „Thank You“ (ALANIS MORISSETTE), könnte leicht ein Radio-Hit werden. „Push“, geschrieben von Avril und ihrem besten Freund Evan Taubenfeld, beginnt akustisch und mit durcheinander gewirbelten Lyrics. Nebenbei darf angemerkt werden, dass der Song von Lavignes Ex-Mann Deryck Whibley (SUM41) produziert wurde. Das Gleiche gilt für „Stop standing there“, mein persönlicher Lieblingssong. Schnipsend und Klatschend bewegt sich die Sängerin durch die nuancenreiche Melodie. Absolut gelungen. „Darlin“ schrieb Avril lange, bevor sie ihren ersten Plattenvertrag unterzeichnete. Mich erinnert der Aufbau ein wenig an die HANSONS-Brüder, was keinesfalls schlimm ist. Der Song wirkt niedlich in seiner akustischen Form. „Evebody Hurts“ startet ebenfalls akustisch, bleibt direkt im Ohr hängen und schraubt sich zu einem Refrain hoch, den Avril-Fans lieben werden. „Remember When“ und „Not enough reflektieren ihre Trennung von Whibley. Die 90er Grunge-Balladen zeigen, wie facettenreich Avril 2011 klingt. „4 Real“ und „Goodbye“ sind dann ihre ersten Versuche als Produzentin und man darf behaupten, das hat sie wirklich gut hinbekommen.

Fazit: Für Avril-Fans ein absolutes Muss. Für Freunde des Pop-Rock-Genres auf jeden Fall eine Empfehlung, auch wenn man vielleicht den einen oder anderen Titel öfter hören muss, um mit ihm warm zu werden. 9 von 10 Black Stars!

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