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AWAKE AGAIN - No Matter How The World Turns

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Artist AWAKE AGAIN
Title No Matter How The World Turns
Homepage AWAKE AGAIN
Label ODYSSYEY
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Alternative Metal versprechen AWAKE AGAIN mit ihrem Langspiel-Debüt „No Matter How The Word Turns“ und die vierköpfige Band lässt in der Tat nicht lange auf hämmernde Riffs, aggressive Vocals und große, eingängige Refrains warten.

So macht bereits der Auftakt des Openers „Enmity“ dem Namen der Kapelle alle Ehren und fungiert als gelungener Weckruf. Der Erstling startet mit einem echten Paukenschlag, fürchtet sich neben Screams und Growls aber auch nicht vor fast schon poppigen Gesangsmelodien. Es würde mich wundern, wenn Sänger Matti Österman, Gitarrist und Keyboarder Kasper Hellström, Bassist Ville Loukola sowie Drummer Petteri Horn nicht auch die eine oder andere Platte von KORN und LINKIN PARK im Schrank stehen haben. Die 2013 in Turku gegründete Combo betrachtet sich selbst übrigens als eine Melange aus der Verrücktheit von SYSTOM OF A DOWN und dem elektronischen Chaos von ENTER SHIKARI, die im Studio einen BRING-ME-THE-HORIZON-Schliff bekommt. In der Tat lassen sich AWAKE AGAIN nur schwer auf eine musikalische Spielart festlegen. Gemeinsam mit der RAIN-INFECTED-Fronterin Lena Scissorhands lassen es die Jungs bei „Busy Doing Nothing“ in Nu-Metal-Machart amtlich krachen, während eine Nummer wie „Into Two“ die poppige Seite der Nordmannen zum Vorschein bringt. „Look Around“ geht mit rohen Emotionen ins Ohr, während energiegeladene und gefühlvolle Tracks á la „Rise“, „Happy Place“ und Fall“ die Nähe zu LINKIN PARK suchen. Währenddessen schlägt die Single „White Rage“ härtere Metalcore-Töne an, die abermals mit poppigen Einsprengseln verbrämt werden.

Ihr Versprechen vom Anfang halten AWAKE AGAIN zweifellos und servieren mit „No Matter How The World Turns“ einen lebhaften Mix aus Metal, Post-Harcore und Pop, der ins Ohr geht und dem man höchstens vorwerfen kann, nicht unbedingt unverwechselbar zu sein. Die Truppe orientiert sich eindeutig an den Alternative- und New-Metal-Heroen der Neunziger und frühen Nuller-Jahre; dies geschieht jedoch handwerklich ohne jeden Fehl und Tadel, was sicherlich auch dem Umstand geschuldet ist, dass erfahrene Profis in den Entstehungsprozess der Langrille einbezogen waren. Der finnische Produzent/Songwriter-Mastermind Jonas Olsson, der zuvor mit großen Popkünstlern wie ROBIN und dem finnischen Metal-Giganten AMORPHIS zusammengearbeitet hat, sowie der dänische Songwriter Christoffer Stjerne (H.E.R.O.) und der finnischen Produzenten/Songwriter Lauri Hämäläinen haben etwa zur Hälfte am Album mitgewirkt. Die andere Hälfte wurde von der Band geschrieben, produziert und aufgenommen. Ein langjähriger Freund des Vierers, der dänische Grammy-nominierte Mixing Engineer Jacob Hansen, hat das Album gemischt und gemastert.

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