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AXEL RUDI PELL - The Crest

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Artist AXEL RUDI PELL
Title The Crest
Homepage AXEL RUDI PELL
Label STEAMHAMMER/ SPV
Leserbewertung
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7.7/10 (3 Bewertungen)

Pell ist und bleibt Pell und das ist gut so! Wozu bei dem Erfolg auch was verändern? Eben. Und so bietet man auch im 22. Bandjahr melodischen Bombast-Metal mit herausragender Gitarrenarbeit… alles beim Alten also?

Nicht ganz, denn erstmal fallen beim kräftig stampfenden Uptempo-Opener „Too Late“ die fetter bratende Klampfe und der wesentlich erdigere 80er-Sound auf. Steht der Band sehr gut zu Gesicht, was der Meister höchstselbst da fabriziert hat an den Reglern. Dass die Soli wieder mal absolute Sahne und allein schon das Geld für die Scheibe wert sind, steht ja außer Frage, wir reden hier schließlich vom deutschen Blackmore. Das Ganze hat mächtig Dampf auf den Kesseln und nahezu alle 9 Songs entpuppen sich als Hits, was die Auswahl für die nächste Livesetlist schwierig gestalten wird. Der Mann könnte locker 4 Stunden spielen und hätte immer noch keinen Stinkersong im Programm. „Devil Zone“ erinnert an den magischen DIO vom Songwriting her, geile Ohrwurmgranate. Während das etwas fluffige „Prisoner of Love“ nicht so ganz überzeugt, prescht das epische Langteil „Dreaming Dead“ umgehend ins Ohr. Auch hier wieder DIO im Geiste. Die obligatorische und sehr schöne Halbballade gibt’s mit „Glory Night“, das recht lange „Dark Waves of the Sea“ ist die Fortsetzung von „Oceans of Time“ und gehört in jede melodic-Sammlung. Der Mann spielt halt seit etlichen Jahren in einer eigenen Liga. Mit „Burning Rain“ lässt Pell es wieder mehr rauchen, bei „Noblesse Oblige (Opus No.5 Adagio Contabile)“ zeigt er wieder seine Klassik-Affinität. Faszinierend einfach. Episch ausklingen lässt man dieses enorm starke Werk mittels „The End of Our Time“.

Mr. Gioelli singt erneut formidabel und auch der Rest der Mannschaft bietet einen starken Auftritt. Da bleibt für Melodiker nur eins: Kaufen!

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