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BABYLON BOMBS - Babylon’s Burning

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Artist BABYLON BOMBS
Title Babylon’s Burning
Homepage BABYLON BOMBS
Label DEAF & DUMB RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Sleaze Rock hat ja in Schweden ganz große Tradition und auch die BABYLON BOMBS machen auf ihrem dritten Album keinen Hehl aus ihrer Vorliebe für MÖTLEY CRÜE. Das erschallt wesentlich saftiger wie die Vorgänger und kann mit lupenreinen Party-Krachern à la „Liberation“, „Babylon’s Burning“ oder dem ruhigeren Single-Hit „Resurrection Love“ sofort überzeugen. Auch knackige Tunes wie „Angel Eyes“, „Anywhere the Wind Blows“, das geil-hittige „Winding Road“ oder „Rattle my Bones“ packen mit Mitgröhl-Refrains und töften Melodylines, die man ansonsten nur von großen Kollegen wie CRASHDIET oder HARDCORE SUPERSTAR gewohnt war.

Unter den 12 Tracks findet sich kein einziger schwacher Song, die Produktion von Chris Laney knallt fett und mit Sänger/ Gitarrist Dani hat man einen Fronter mit Format im Boot. Wer also auf den Sound obiger Könner steht, mit einem Schuss GUNS N ROSES/ KISS, der findet hier amtlichen Nachwuchs! Geiles Teil.
MOSES

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„Babylon’s Burning“ ist das dritte Studioalbum der schwedischen Glamrock Formation BABYLON BOMBS nach „Cracked Wide Open and Bruised“ aus dem Jahre 2005 und „Doin You Nasty“ (2006). Und man bemerkt hinsichtlich der Vorgänger eine deutliche Steigerung und Weiterentwicklung, so ziemlich jeder Song klingt hitverdächtig und geht ins Ohr.

Mit „Liberation“ startet die CD durch und lässt es gleich ordentlich rocken. Die eingängige Melodie und die sehr ausdrucksstarke Stimme von Sänger Dani geben schon mal einen guten Einblick in die Dinge, die da folgen werden. Und man wird nicht enttäuscht. Das flotte „Angel Eyes“ oder auch das abschließende „Fade Away“ werden jeden Gang Bang in Schwung bringen. Produziert wurde die Platte in den legendären Polar-Studios in Stockholm zwischen einigen Shows in Deutschland und Italien. Und das von Niemand Geringerem als Chris Laney, welcher schon für EUROPE und CANDLEMASS gearbeitet hat, was das Gesamtkunstwerk härter klingen lässt als die bisherigen Scheiben.

Es werden viele bei diesem Album auf ihre Kosten kommen – Liebhaber von harten, riffbetonten Glamrock-Nummern aber auch jene, die Balladen („It’s alright“!) bevorzugen. Gekonnt bringt das Quartett immer wieder Einflüsse von DEF LEPPARD und FASTER PUSSYCAT unter und blickt somit erwartungsfroh in die nahe Zukunft.
Nefer

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