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BAD HANDS - Take the Money and run

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Artist BAD HANDS
Title Take the Money and run
Homepage BAD HANDS
Label G-RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Per Nordmark (FIRESIDE/ ex-BREACH) heißt das kreative Köpfchen hinter BAD HANDS, der auf „Take the Money and run“ nicht nur Elektronik, Rock, Disco und Punk mixt, sondern sich zu diesem Zweck jede Menge Kollegen eingeladen hat, um gemeinsam den Beweis anzutreten, dass den Skandinaviern Musik einfach im Blut liegt.

Zehn Songs hat der Producer und Drummer geschrieben und für die Vocals einige der besten schwedischen Rockmusiker vors Mikro geholt. Den Anfang macht Linnea Jönsson (THOSE DANCING DAYS), die dem Alternative-Rocker „Black And White“ mit rauem Gesang Leben einhaucht. „Bad Hands“ hat da deutlich mehr elektronische Versatzstücke mit auf den Weg und dank Nina Kinert außerdem noch eine bittersüße Glasur bekommen. Mit Britta Persson und Karl Larsson (LAST DAYS OF APRIL) geht es bei „Northern Lights“ ungemein tanzbar und rockig weiter, was die Herrschaften Nicke Anderson (HELLACOPTERS) und Howlin’ Pelle Almqvist (THE HIVES) auf „Kick You Out“ noch toppen können. Der Track bringt jede Menge Tempo mit und macht ganz einfach Spaß. Gleiches gilt für das gitarrendominierte „Andra Relationen“ für das Subbah von C.AARMÉ mit seinem androgynen Gesang gewonnen werden konnte. Deutlich entschleunigt und auch ein wenig frickelig geht’s mit dem CHOIR OF KIEMI bei „Close Enough“ zur Sache. Das Stück braucht ein wenig, um seinen ganzen Charme zu vermitteln, ein zweiter Durchlauf lohnt jedoch in jedem Falle! Nordmark bleibt auch beim Goth-Rocker „We Love Blood“ mysteriös-tiefgründig und spannte für die dunklen Vocals ex-YVONNE-Sänger Henric de la Ceur ein. „Cartoon Wolf“ und David Sandström (es-REFUSED) geben erneut Gas und bringen einen kleinen Hauch Psychobilly ins Geschehen, ehe es mit Hilfe von Therese Johansson (LOWOOD) auf „I Can Do It“ wieder elektronischer wird. Zum guten Schluss haben wir bei der wunderbaren Akustiknummer „Sillodill“ noch einmal das Vergnügen mit Britta Persson und sind restlos davon überzeugt, dass unsere nördlichen Nachbarn sich auf gute Musik wirklich bestens verstehen.

Dabei ist das Einzigartige von „TTMAR“ die Vielfalt. Über allem steht zweifelsohne der Terminus „Rock“, der wird jedoch äußerst abwechslungsreich und gekonnt zelebriert. Waren ja auch lauter Profis im Studio, denen man ihre ungebremste Spielfreude glücklicherweise bei jedem Ton anhört.

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