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BANN - Antiochia

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Artist BANN
Title Antiochia
Homepage BANN
Label GRIEF FOUNDATION
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Atmosphärischen Black Metal soll man auf „Antiochia“ hören, ich hör fast gar nix. Das ist natürlich mal wieder true-as-fuck und purer Underground. Man könnte es auch als überflüssige Grütze bezeichnen. Wie kann so was Demo des Monats im Hammer (Jan.07) werden??? OK, ursprünglich war das Teil ein auf 50 Stück limitiertes Selbstrelease der BANN-Jungs Thurn und Hoffarth. Wieso muss das jetzt noch mal als auf 1000 Stück limitierter Release rauskommen? Ach ja, Demo des Monats, ich vergaß. Und unterproduzierter Underground Black Metal. Das verkauft sich natürlich hervorragend.

OK, Atmosphäre versucht man in den 3 Tracks (2 mal über 12 Minuten, 1 mal 8) schon zu kreieren, nur hört man von dem melodischen Keygeklimper kaum was hinter den sirrenden Gitarren und dem Gekrächze von Hoffarth. Deutsche Texte hat man auch, die sind immerhin im Booklet abgedruckt. Verstehen kann man da nix von. „Aber aus der Asche wird ein Schwan erstehen“ klingt, abgesehen von dem etwas schnelleren Part und dem völlig abstrusen Narration-Mitelteil, genauso wie der erste Track „Allerwachen“. Hat bei dieser Trackbetitelung jemand zuviel DORNENREICH gehört? Musikalisch bietet man langsamen, oberräudigen Black Metal der ganz alten BURZUM/ EMPEROR-Schule, versetzt mit ABRUPTUM. Wenn man sich schon sickes, nihilistisches Schwarzzeug reinziehen will, dann bleibt bei den genannten Originalen.

Ach ja, komplett unleserliches Bandlogo und durchgehend schwarz gehaltenes Artwork gehören natürlich auch dazu. Der akustisch beginnende Titeltrack zum Schluss beschwört allerdings tatsächlich so was wie düstere Atmosphäre herauf, etwas besser und klarer produziert könnte da was draus werden. Muss man trotzdem nicht haben, nicht mal als undergroundigster Black Metaller.

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