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BARREN EARTH - Curse of the Red River

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Artist BARREN EARTH
Title Curse of the Red River
Homepage BARREN EARTH
Label PEACEVILLE
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

BARREN EARTH ist DIE neue Band aus Finnland! Nicht nur, dass die Truppe quasi als All-Star-Formation sowieso schon die Aufmerksamkeit der Finnlandfans auf ihrer Seite haben dürfte, da sich hier (teils ehemalige) Musiker aus so namhaften Bands wie KREATOR, AMORPHIS, SWALLOW THE SUN und MOONSORROW zusammengefunden haben, nein auch musikalisch wird hier scheinbar das Beste zusammengetragen, wofür die nordische Musikszene bekannt ist.

Bereits Ende vergangenen Jahres konnten BARREN EARTH mit ihrer EP „Our Twilight“ den Fans einen ersten Vorgeschmack auf ihr Schaffen bieten und damit sogar schon rege Reaktionen und Aufmerksamkeit einheimsen, knapp ein halbes Jahr später ist nun das erste Album am Start. „Curse of the Red River“, auf dem sich lediglich „Our Twilight“ von der EP wiederfindet, macht musikalisch genau da weiter, wo besagte EP aufhört: Death Metal gepaart mit doomigen Passagen, einer guten Portion Prog und natürlich den typischen Melodien, für die Finnland so bekannt ist. Das klingt im Endeffekt immer noch wie eine Kreuzung aus Old School Death Metal, AMORPHIS und SWALLOW THE SUN, doch kommt das Ergebnis so authentisch, wie es nur geht, rüber und hat dabei noch locker das Potenzial, den eigentlichen Hauptbands den Rang abzulaufen. Die stimmigen Gegensätze aus technisch versierten Death Metal-Passagen und bittersüßen Melodien inklusive des klaren Gesangs von Miko Kotamäki, der mich immer noch soviel hier als auch bei den Growls etwas an Tomi Joutsen (AMOPRHIS) erinnert, bilden dabei das Grundgerüst, musikalische Raffinessen, wie sie auf „Forlorn Waves“ zu finden sind, oder sogar eine TIAMAT-würdige Grundstimmung in „Deserted Morrows“ setzen dem Ganzen die Krone auf. Dieses Album ist einfach eine Freude, man möge sich auf Dauerrotation einstellen!

„Curse of the Red River“ ist ein vielseitiges und trotzdem absolut harmonisches Gesamtwerk, auf dem weder der Prog, Death oder Doom- Anteil überwiegt, sondern zu grandiosen, ausgewogenen Ohrwürmern zusammenkommt. Diese Band wird in den nächsten Monaten einen Senkrechtflug hinlegen!

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