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BATTLEROAR - Age of Chaos

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Artist BATTLEROAR
Title Age of Chaos
Homepage BATTLEROAR
Label BLACK LOTUS RECORDS
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Oha, traditioneller epischer Metal aus Griechenland! Die 5 taten sich Ende 2000 zusammen, um ihren alten Helden zu huldigen: MANILLA ROAD, BROCAS HELM, OMEN, CIRITH UNGOL, JAG PANZER und Ähnliche. Namen, die heutigen HAMMERFALL-Metallern wohl kaum geläufig sein werden, bei denen Altgediente aber leuchtende Augen bekommen werden. Und exakt in der Schnittmenge all dieser Combos musizieren BATTLEROAR auch. MANOWAR sollte man dabei als Einfluss nicht auslassen, vor allem „Siegecraft“ erinnert an die Warriors. Der Fanclub heißt passenderweise „Swordbrothers“. Etliche der eigenen Helden durfte man auch schon mal Live supporten.

Sorgte auf der ersten Scheibe noch OMEN Axtmann Kenny Powell für das Namedropping, so sind auf der neuen Platte gleich mehrere Gäste vertreten: Mark Shelton von MANILLA ROAD, Mark Cross (ex-HELLOWEEN/ METALIUM) und Bob Katsionis (NIGHTFALL/ FIREWIND). Aufgenommen in Italien, klingt das Ganze zwar nicht so dumpf wie bei etlichen Landsleuten, aber eine richtig amtliche Metal-Produktion hört sich anders an. Natürlich auch immer eine Frage des Geldes. Ebenso wie das Cover. Das wurde zwar von dem Deutschen Timo Würz angefertigt, mutet aber etwas billig gezeichnet an. Soll ja vielleicht auch so sein. True halt. Und da schließt sich die musikalische Darbietung gleich an. Alles mit Hand und Fuß, aber halt weder Fisch noch Fleisch. Kein Track, der einen aus den Socken haut. Alles schön gleichmäßig auf durchschnittlichem Niveau. Insgesamt nicht schlecht, aber die Frühwerke der genannten alten Helden waren doch eine ganz andere Liga, welche so ziemlich alle selber heutzutage nicht mehr erreichen. Stellvertretend für diese relativ spannungsarme Kost steht Track Numero 6 „Dyvim Tvar“, welcher gut 9 Minuten vor sich hin düdelt, ohne den Hörer fesseln zu können. Das folgende „Sword of Crom“ tönt wieder wie MANOWAR-light. Sänger Marco Concoreggi hat zwar ein angenehmes Organ, vermag aber mit seiner Stimme auch keine Spannung zu erzeugen, da er meist nur eine Tonlage beibehält. Und die Scheibe ist immerhin fast eine Stunde lang… und so ziemlich alle Songs sind im Midtempo-Bereich gehalten.

Fans der oben genannten Combos oder Südlandmetaller können mal reinhören.

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