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BE PERSECUTED - End Leaving

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Artist BE PERSECUTED
Title End Leaving
Homepage BE PERSECUTED
Label NO COLOURS RECORDS
Leserbewertung
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So fragwürdig manche Band auf No Colours auch sein mag, so exotisch sind wiederum andere. Nicht alle Tage schafft es eine Black Metal-Formation aus China in meinen Player. Wobei das im Falle von PE PERSECUTED am Ende nur eine Fußnote bleibt.

So bieten die Chinesen recht klassischen Suicidal Black Metal, der einige deutliche Einflüsse von BURZUM vorweist. Der Opener „Hopeless far beyond“ kriecht mit hypnotischen, schleppenden und arg verfremdeten Gitarrensounds aus den Boxen und die getragen-monotone Melodie verstärkt den „Filosofem“-Vergleich erst recht noch. Oligatorisch schreit aus dem Hintergrund ein Jemand seine Qualen heraus. Das folgende und mit über 7 Minuten auch recht lange Stück klingt dagegen schon eine Ecke forscher, wenn auch nicht unbedingt abwechslungsreicher. So bleibt die montone Melodie erhalten, die Drums rattern dieses Mal als Nähmaschine durch den Sound und erst wenn sich die Drums und die Riffs auf ein treibendes, aber nicht zu arg brutales, Tempo eingependelt haben, schreit der Fronter wieder seine düsteren Empfindungen kaum verständlich durch den Verzerrer. Nachdem „All end Soon“ ebenso in die brutalere Richtung geht, folgen mit „End Leaving“ und „Swirl“ dann wieder Vertreter der schleppenden Zunft, wobei die Vocals bei letzterem Track eher wie ein Heulen denn ein Krächzen erscheinen.

Die wirklich große, düstere und ausweglose Atmosphäre können BE PERSECUTED mit „End Leaving“ micht kreieren. Dazu fehlt einfach das gewisse Etwas, wie man so schön sagt. Aber dennoch halten die Asiaten locker das Level vieler Genre-Kollegen, die man als ordentlich bezeichnen darf!

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