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BEACH SLANG - The Things We Do To Find People Who Feel Like Us

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Artist BEACH SLANG
Title The Things We Do To Find People Who Feel Like Us
Label BIG SCARY MONSTERS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

In den letzten beiden Jahren haben sich James Alex (Fronter & Songschreiber), Ed McNulty (Bass), JP Flexner (Drums) und Ruben Gallego (Gitarre) – die Herrschaften hinter BEACH SLANG – dank ihrer Live-Shows und der beiden EPs „Cheap Thrills On A Dead End Street“ und „Who Would Ever Want Something So Broken?“ bereits eine ziemlich große Community und Fan-Base aufbauen können. Was den Punk-Alternative-Rockern aus Philadelphia noch fehlte, war eine Langrille. Diese Lücke füllt nun das Debüt „The Things We Do To Find People Who Feel Like Us” und setzt gleichzeitig die Tradition ewiglanger Titel fort.

Ein Brauch, der sich bei den einzelnen Tracks des jüngsten Silberlings im Übrigen nicht erkennen lässt: Der Opener „Throwaways“ ist nicht nur was die Namensgebung angeht kurz und knackig, sondern empfängt den geneigten Hörer auch musikalisch auf diese Weise. Alex raues Organ erinnert derweil ein wenig an Brian Fallon von THE GASLIGHT ANTHEM und auch stilistisch sind BEACH SLANG nicht allzu weit von den zzt. pausierenden Kollegen entfernt. In diesem Sinne schließt sich auch die hymnische und tanzbare Vorabsingle „Bad Art & Weirdo Ideas“ an, ehe „Noisy Heaven“ die Gitarren von der Leine lässt und „Ride The Wild Haze“ den Druck verstärkt. Indessen setzt das gefühlvolle „Too Late To Die Young“ auf akustische Instrumente und den heiseren Gesang des Bandvorstandes, bevor „I Break Guitars“ in die Vollen geht und „Young & Alive“ mit jugendlicher Power übernimmt. „Porno Love“ schaltet im Weiteren einen Gang zurück, aber auch nur, damit man sich bierselig in den Armen liegen und die Nummer ohne Hast mitgrölen kann. Schon folgt mit „Hard Luck Kid“ der nächste Hoch-die-Tassen-Song, ehe das finale „Dirty Lights“ auf der Zielgeraden noch einmal auf das Feinste schrammelt und die Langäxte jaulen lässt.

„Guitar, bass and drums. Played loudly.” heißt es auf der Facebook-Seite von BEACH SLANG. Was soll ich dem noch hinzufügen, außer, dass die Jungs dies ziemlich gut machen und dass ich den Fans von THE REPACEMENTS, JAWBREAKER, JAPANDROIDS und der bereits erwähnten THE GASLIGHT ANTHEM den Erstling „The Things We Do To Find People Who Feel Like Us“ dringend ans Herz lege? Im Februar kommen die Amis für einen Haufen Konzerte in unsere Gefilde, nicht verpassen!

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