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BENIGHTED - Asylum Cave

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Artist BENIGHTED
Title Asylum Cave
Homepage BENIGHTED
Label SEASON OF MIST
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Mittlerweile den 6. Angriff fahren die Franzosen-Deather BENIGHTED mit „Asylum Cave“. Und auch hier werden wieder keine Gefangenen gemacht. Allerdings wird mehr geblastgrinded als in der Vergangenheit. Dazu gesellen sich viehische Death Metal-Grooveparts, schräge Soli-Passagen und absolut unmöglich grandioser KeifKreisch-Kellergrowl-Gesang. Julien Truchan gehört zu den ganz Extremen im Genre und liegt mit dieser Performance auch ganz weit vorne!

Schon der Titeltrack zu Beginn bläst zur vollen Attacke, auch „Prey“ und „Hostile“ lassen eher Vergleiche mit NAPALM DEATH/ MISERY INDEX zu, denn mit „lahmem“ Schwedentod. Da hat man im Vergleich zum letzten Scheibchen noch eine Schippe draufgepackt, modern Deathcore meets Grind meets extreme Death Metal. Die Jungs präsentieren sich dabei auf einem technisch beängstigend hohen Niveau, es gibt nicht viele Kapellen, die bei dieser Raserei noch Brutal wie Hölle trümmern. Und dazu noch großartige Songs aus der Hüfte schiessen! Stimmlich ist hier alles drauf, was der Extremsektor so hergibt. Etliche Breaks und Math-Einschübe lockern das ultraschnelle Gemeter immer wieder amtlich auf, zudem hat man den rollenden Groove einfach im Bein. Man höre sich nur mal „A Quiet Day“ an, vor allem das Gegurgel im Slowdown-Part!

12 Songs blasen einem die Franzmänner ins Hirn und hinterlassen nichts als Mousse au BENIGHTED! Dazu passend hat man sich textlich eine sicke Story ausgedacht, die bewusst starke Ähnlichkeit zu einem gewissen Josef Fritzl aufweist, der 5.Song „Fritzl“ ist jenem auch „gewidmet“. Ganz großes Tennis, damit zocken die Herren jetzt in der Extrem-Champions League!

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