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BEWARE OF DARKNESS - Orthodox

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Artist BEWARE OF DARKNESS
Title Orthodox
Homepage BEWARE OF DARKNESS
Label BRIGHT ANTENNA
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wenn man sich so anschaut, für wenn BEWARE OF DARKNESS bereits den Einheizer gemacht haben, ist dies schon eine respektable Liste: SOCIAL DISTORTION, die WOMBATS, TEGAN AND SARA, STONE TEMPLE PILOTS, BUSH und die DEFTONES. Im Juli begleiten sie schließlich die SMASHING PUMPKINS auf ihrer Europa-Tour – mit im Gepäck: ihre erste Langrille „Orthodox“.

2010 haben sich Kyle Nicolaides (Gesang & Gitarre), Tony Cupito (Drums) und Daniel Curcio (Bass) in Los Angeles getroffen und ihre Alternative-Rock-Kapelle ins Leben gerufen, die stilistische Parallelen zu den WHITE STRIPES oder den BLACK KEYS nicht ganz verhehlen kann. In diesem Sinne startet auch „Orthodox“ mit knarzenden Blues-und Garagen-Krachlatten, die es beim hochenergetischen „Howl“ auf die Ohren gibt, ehe sich „Sweet Girl“ mit schwungvollen Gitarrenhooks empfiehlt und düstere Streicher „Ghost Town“ eröffnen. So kommt ein wenig Western-Feeling ins Geschehen, auf das mit dem entschleunigten„Amen Amen“ dezent britisch anmutende Kost folgt. „All Who Remain“ und „Heart Attack“ machen erneut Tempo und könnten auch aus der Feder der ARCTIC MONKEYS stammen. Beim „Morning Tea“ hat der flotte Dreier offenkundig ne BEATLES-Platte gehört und vermutlich war auch irgendwas im Tee drin, was die leicht dissonanten Schrammeleien von „End of The World“ begünstigt hat. Auf jeden Fall haben BEWARE OF DARKNESS an dieser Stelle das Klavier für sich entdeckt, das mit dem reduzierten „Life On Earth?“ in den Vordergrund tritt, ehe die Langäxte bei „My Planet Is Dead“ wieder das scheppernde Sagen übernehmen. „Salvation“ schaltet mitsamt Streichern noch einmal einen Gang zurück und bringt eine gewisse psychedelische LED-ZEPPELIN-Note mit, während „Hummingbird“ wie der namenstiftende kleine Kolibri sachte aus den Boxen flattert.

Die zwölf Tracks des Albums sind auf vier „Seiten“ unterteilt worden: Ignoranz, Verlust, Depression und Aufklärung nennen sich diese und tatsächlich sind es verschiedene Ansätze, die BEWARE OF DARKNESS in diesen unterschiedlichen Parts musikalisch und textlich umgesetzt haben. Trotzdem präsentiert sich „Orthodox“ sehr homogen und stimmig – ein gelungenes Debüt einer Band, die man im Auge behalten sollte.

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