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BEYOND THE LABYRINTH - Castles In The Sand

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Artist BEYOND THE LABYRINTH
Title Castles In The Sand
Homepage BEYOND THE LABYRINTH
Label INCOMMUNICADO B&M
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Seien wir ehrlich: Wenn einige Wochen nach dem Veröffentlichungstermin die CD einer belgischen Rockband mit Eigenvertrieb zur Rezension auftaucht, sind die Erwartungen entsprechend überschaubar. Zu den Fakten: 11 Jahre investierte Mastermind Geert Fieuw in das Komponieren dieses Konzeptalbums.

Zur Musik – „The Curtain Falls“: Instrumental-Intro mit Klassik-Touch und Wellenrauschen. „Solitary Dancer“: Der einsetzende Gesang von Shouter Jo De Boeck erinnert spontan an den ehemaligen ROUGH SILK-Frontmann Thomas Ludolphy. Aber auch der progressiv angehauchte jedoch ausreichend eingängige Song selbst weist Parallelen zum Songwriting von ROUGH SILK-Mastermind Ferdy Doernberg auf. „Pure Sabotage“: Dezente Untermalung mit Piano-Klängen und kraftvoller, auf die Sabotage hinweisender Gesang. „The Enemy Within“: Symphonic Rock vom Feinsten inklusive gefühlvollem Break und Ohrwurm-Refrain. „Draining My Energy“: Vergleichsweise kantiger Hardrocker. „Beyond The Labyrinth“: Etwas unspektakulärer Namensgeber der Band mit progressiven Keyboard-Sounds wie auch klassischem (E-)Gitarrensolo. „Castles In The Game“: So stellt man sich die in der Presseinfo angekündigte musikalische Achterbahnfahrt vor. Von gefühlvollen Pianoklängen bis zu treibenden Gitarrensounds gibt es ein Wechselbad der Gefühle, das letztendlich im Möwengeschrei untergeht. „Caught In The Game“: Flotter Hardrocker inklusive mitsingkompatiblem Refrain. „Caged“: Gefangen aber nicht hoffnungslos mit einer Prise Queensryche. „Time To Fly“: Simpler, stampfender und wirkungsvoller Heavy-Song. „No Place For A Dreamer“: Leidenschaftliches Finale.

Alle Achtung! Natürlich darf der Hörer hier produktionstechnisch (z.B. verglichen mit AVANTASIA oder AYREON) keine Wunderdinge erwarten. Dafür besitzt „Castles In The Sand“ jede Menge Charme und man ist sich jederzeit bewusst, wie viel Leidenschaft (und sicher auch Durchhaltevermögen) in diesem Album steckt. Nicht nur Fans von MEAT LOAF über ROUGH SILK bis AVANTASIA sollten in diese Symphonic Rock Perle unbedingt reinhören. In Deutschland kann „Castles In The Sand“ (15 Euro + 2 Euro Versand) direkt über die Homepage der Band oder über iTunes bezogen werden.

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