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BLACK LIGHT DISCIPLINE - Against Each Other

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Artist BLACK LIGHT DISCIPLINE
Title Against Each Other
Homepage BLACK LIGHT DISCIPLINE
Label DANSE MACABRE
Leserbewertung
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Das Genre „Industrial Metal“ scheint wohl momentan sehr im Trend zu liegen, wenngleich ich als „Neo-Waverin“ wenig von diesen neuen Cyber-Schnickschnackveröffentlichungen halte. Nur fragt sich bei dieser Scheibe: Was hat das denn bitte in irgendeiner Weise mit Gothic bzw. „Gruftimukke“ zu tun? Es handelt sich hier um „Against Each Other“, die zweite Scheibe der finnischen Formation BLACK LIGHT DISCIPLINE, die sich wie schon erwähnt in der Schnittmenge von Metal, Elektropop bis hin zu Industrial bewegt.

Und ehrlich gesagt möchte ich alle Freunde guter Musik warnen, denn wirklich interessant oder gar innovativ ist diese Platte hier nicht. Die Reise beginnt mit dem Titelstück und was ich da höre, lässt mich nach 30 Sekunden auf die Pause-Taste drücken. Ein Instrumenten-Wirrwarr aus Gitarren und Schlagzeug schlägt auf mich ein und ein Rhythmus bzw. roter Faden (auch auf Albumlänge) ist nirgends zu finden. „Walls Inside Us“ – das nächste Stück klingt da schon melodischer, ist aber von der Umsetzung her eher ein wenig „daher“ gesungen, so nach dem Motto: „Es wird schon gruselig klingen.“. Eine sehr disharmonische EVANESCENCE- und RAMMSTEIN-Mischung bietet uns im weiteren Verlauf ein Stück namens „Red Rivers“. Was für „Rentner-Gruftis“ möglicherweise interessant sein könnte, ist Titel 8: Ein Cover des „Klassikers“ „Self Control“. Da macht es bei uns älteren Semestern natürlich Klick, LAURA BRANIGANs 80er-Hit ist (zumindest in gewissen Kreisen) einfach Kult. Was mich in diesem Fall bedrückt, ist die Tatsache, dass es einfach schlecht umgesetzt ist und der eigentliche Titel kaum erkennbar scheint. Der CASCADA-Takt setzt ein und ich ziehe mein Fazit.

Weise Menschen sagen immer, dass zu viele Köche den Brei verderben… und genau so kommt es mir bei diesem Werk vor. Instrumental überladen, pseudoalternativ und sonst einfach nur langweilig umgesetzt … Anspieltipps meinerseits kann ich in diesem Fall nicht geben … da Geschmäcker wohl bekanntlich verschieden sind, sollte sich jeder selbst ein Bild von dieser Band machen. Nur meine Frage ist und bleibt: Was ist bloß aus dem heutigem Gothic geworden? Diese Platte hier bezeichnet sich als „Gothic-Scheibe“ (die ich als düster, „anders“ und interessant definiere). Leider endet es auch hier mal wieder nur als SCOOTER-ähnliche und kirmestaugliche Auskopplung. Totentechno lebe hoch!

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