Band Filter

Request did not return a valid result

BLACK LUNG - See The Enemy

VN:F [1.9.22_1171]
Artist BLACK LUNG
Title See The Enemy
Homepage BLACK LUNG
Label NOISOLUTION
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Vor zwei Jahren präsentierten BLACK LUNG ihren selbstbetitelten Erstling, der im bitterkalten Winter in Baltimore entstanden war. Damals waren Adam Bufano (Gitarre) und Elias Schutzman (Schlagzeug) vor Kälte und Schnee in den Proberaum geflohen und glückliche Umstände wollten es, dass sich Sänger und Gitarrist Dave Cavalier zu ihnen gesellte. Gemeinsam frönte man fetten psychedelischen Gitarrensounds und siehe da: jetzt kommt der Dreier bereits mit dem zweiten Streich um die Ecke!

Nach dem live eingespielten Debüt, gibt’s jetzt ein Studioalbum auf die Mütze, das sauber produziert nichts an Energie und Rohheit eingebüßt hat. Los geht’s mit dem scheppernden „Behemoth“, auf das mit „Ichor“ ein druckvoller Seventies-Stomper folgt, während „Transmissions“ gekonnt mit den unterschiedlichen Doom- und Stoner-Zutaten spielt. Da rappelt es gewaltig im Karton, grummeln die Langäxte und sorgt Daves effektvoller Gesang für den letzten, rauen Schliff. Mit viel Wumms und epischen 7:12 Minuten Spielzeit übernimmt das vertrackte „Nerve“, bevor „Crooked Finger“ als ins Hirn kriechendes Blues- und Psych-Rockmonster daherkommt. Weiter geht’s mit dem cool rockenden „Priestess, das sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lässt, ehe der Titeltrack „See The Enemy“ eine unheilvolle Stimmung aufbaut, die sich alsbald in psychedelischen Gitarrenwänden entlädt. Bleibt noch „8MM“, mit dem der Dreier nochmals in die Vollen geht.

Klotzen, nicht kleckern ist offenkundig das Motto von BLACK LUNG. Die Herrschaften lassen es mit „See The Enemy“ amtlich krachen; schaffen es jedoch gleichzeitig, den massiven Riffs eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Bluesrock der frühen Siebziger trifft hier auf Doom und Psych der Gegenwart, während die Gitarren sogar einen Hauch britischen Dreampop in den Sound einzuflechten wissen. Dazu noch Chevaliers düster-flehenden Vocals, welche die ausschweifenden instrumentalen Orgien bestens zu begleiten wissen – was will man mehr? Naja, sich das Ganze mal live zu Gemüte zu führen, wäre auch nicht schlecht und siehe da: ab Mitte Mai ist das Dreigestirn in Europa unterwegs und macht auch in Deutschland Station. Nichts wie hin!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

BLACK LUNG - Weitere Rezensionen

Mehr zu BLACK LUNG