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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB - Live In Paris (2CD/DVD-Set)

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Artist BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB
Title Live In Paris (2CD/DVD-Set)
Homepage BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB
Label PIAS
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Am 24.02.2014 haben BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB im Pariser Theatre Le Trianon gespielt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich einmal ein Doppel-Livealbum inklusive Konzertfilm aufgenommen. Beides erscheint jetzt einschließlich der exklusiven Dokumentation „33,3%“ über die Band aus San Francisco, Kalifornien. Bei dem Konzertfilm führte Bartleberry Logan Regie und gewann mit dem Streifen prompt den UK Music Award in der Kategorie „Best Live Concert Film“.

Leider liegt mir die DVD nicht vor, aber wenn sie nur einen Bruchteil des Live-Spirits eingefangen konnte, dann hat der Streifen zu Recht den Preis abgeräumt und auch ein Blick hinter die Kulissen dieser charismatischen Kapelle dürfte spannend sein. BRMC wurde 1998 von den beiden Schulfreunden Robert Levon Been (Bass, Gesang, Gitarre) und Peter Hayes (Gitarre, Gesang, Harmonica) gegründet. Anfangs hieß die Combo noch THE ELEMENTS, doch schnell änderten sie den Namen in BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB – in Anlehnung an die die gleichnamige Moped-Gang aus „The Wild One“ mit Marlon Brando. Seit 2008 sitzt Leah Shapiro, die sich im vergangenen Herbst einer erfolgreich verlaufenen Hirn-OP unterziehen musste, hinter der Schießbude und in dieser Konstellation war das Trio auch im vergangenen Jahr auf Tour. Im Gepäck hatten sie Songs ihrer sieben Studioalben, wobei der Fokus klar auf den Nummern des 2013 erschienen „Specter At The Feast“ lag. So eröffnet das geheimnisvolle „Fire Walker“ den Gig, bevor Roberts 2010 verstorbenem Vater Michael Been, der bei der Band THE CALL gespielt hat, mit dem kraftvollen Cover „Let The Day Begin“ die Ehre erwiesen wurde. Nachdem die gesamte, großartige Platte gespielt ist, geht’s an BRMC-Eingemachte, etwa den Titeltrack „Beat The Devil’s Tattoo“ vom gleichnamigen 2010er Longplayer oder das countryeske „Ain’t No Easy Way“, das 2005 auf „Howl“ veröffentlicht wurde. Das treibende „Berlin“ stammte vom 2007er Nachfolger „Baby 81“ und mit dem leisen „Screaming Gun“ ging es wie mit „Rifles“ vom selbstbetitelten Debüt aus 2001 ganz weit in der Band-Discografie zurück. Aber auch die alten Stücke haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, wie „Stop“ („Take Them On, On Your Own“ – 2003) ebenso wie „White Palms“ und insbesondere „Spread Your Love“ eindrucksvoll beweisen. Im Zugabenblock gefällt das akustische „Mercy“ ebenso wie das bluesige „Shuffle Your Feet“ und das finale „Whatever Happened To My Rock ‚N‘ Roll (Punk Song)“, mit dem der BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB abermals in die Vollen geht.

Zwei Tage vor dem Paris-Auftritt habe ich den BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB in Belgien gesehen. Im Jahr zuvor bin ich zu einem Konzert nach Dublin geflogen und war in Köln zu Gast bei dem fabelhaften Gig des flotten Dreiers. Und wenn ich jetzt den Live-Silberling höre, möchte ich am liebsten direkt wieder leibhaftig vor der BRMC-Bühne stehen. Doch ich werde noch bis zum Hurricane in Scheeßel warten müssen und hoffe auf ein ähnlich mitreißendes Konzert wie 2010 beim Area 4, als Robert die Initialen seines drei Tage vorher verstorbenen Vaters in den Matsch des Fotograbens geschrieben hat. Der Anlass muss ja nicht so traurig sein, gibt ja auch eine Menge positive Gründe, um Emotionen zu zeigen…

So liest sich die Setlist in Gänze:

Disc 1 (CD):
1. Fire Walker
2. Let The Day Begin
3. Returning
4. Lullaby
5. Hate The Taste
6. Rival
7. Teenage Disease
8. Some Kind of Ghost
9. Sometimes The Light
10. Funny Games
11. Sell It
12. Lose Yourself

Disc 2 (CD):
1. Beat The Devil’s Tattoo
2. Ain’t No Easy Way
3. Berlin
4. Conscience Killer
5. Screaming Gun
6. Rifles
7. Stop
8. White Palms
9. Spread Your Love
10. Mercy
11. Shuffle Your Feet
12. Whatever Happened To My Rock ‚N‘ Roll (Punk Song)

Disc 3 (DVD):
1. Fire Walker
2. Let The Day Begin
3. Returning
4. Lullaby
5. Hate The Taste
6. Rival
7. Teenage Disease
8. Some Kind of Ghost
9. Sometimes The Light
10. Funny Games
11. Sell It
12. Lose Yourself
13. Beat The Devil’s Tattoo
14. Ain’t No Easy Way
15. Berlin
16. Conscience Killer
17. Rifles
18. Stop
19. White Palms
20. Spread Your Love
21. Mercy
22. Shuffle Your Feet
23. Whatever Happened To My Rock ‚N‘ Roll (Punk Song)
24. 33.3 % (Documentary Film)

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