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BLACK VULPINE - Veil Nebula

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Artist BLACK VULPINE
Title Veil Nebula
Homepage BLACK VULPINE
Label MOMENT OF COLLAPSE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Bei Stoner-Rockbands hat man es eher selten mit Frauen zu tun. Diese Musikrichtung scheint irigendwie im Wesentlichen männlichen Muckern vorbehalten zu sein. Die Ausnahme zur Regel bilden diesbezüglich allerdings BLACK VULPINE aus Dortmund, denn hier sind gleich zwei Damen beteiligt: Sarah Voß am Mikro und der Langaxt sowie Daria Stirnberg, die ebenfalls den Sechssaiter bearbeitet. Daneben agieren die Herren Rüdiger Stirnberg und Stefan Zacharias an den Drums bzw. dem Stahlsaiter. Seit gut 15 Jahren macht der Vierer bereits gemeinsame Sache, vor fünf Jahren haben sie BACK VULPINE aus der Taufe gehoben und positionieren sich mit ihrem Sound irgendwo zwischen QUEENS OF THE STONE AGE und RED FANG.

Nach dem 2015er Debüt „Hidden Places“ ist „Veil Nebula“ der zweite Streich der Truppe, die ihren Style deutlich Richtung Doom & Sludge geöffnet hat. Dadurch ist der Sound düsterer und schwerer als beim Erstling ausgefallen, der Dynamik der elf Tracks hat diese Neuausrichtung jedoch nicht geschadet. Über die insgesamt 63 Minuten Spielzeit lassen BLACK VULPINE nichts anbrennen, verfallen gleichzeitig aber auch nicht in unnötige Hektik. Die Saiteninstrumente sind im gebotenen Maße runtergestimmt und Frontfrau Sarah beweist, dass weiblicher Gesang im Stoner-/Prog/-Psych-Gefilden ebenfalls gut aufgehoben sein kann. So startet der Silberling mit dem hypnotischen Opener „Limbus“, um sich dann zu „In The Dawn“ zu schleppen und mit „Fordoomed“ ein wenig frickelig nach vorn zu gehen. Das nachfolgende, rhythmusbetonte „Dread“ übernimmt mit stampfenden Tonfolgen, ehe „The Painting“ zum elegischen Rundumschlag auszuholt. „Haunted House“ sorgt für einen balladesken Moment, während es „Hollow“  erneut scheppernd krachen lässt und „Minotaur“ zwischendurch immer mal von hart auf zart changiert. Das treibende „Liar“ findet derweil den direkten Weg in die Gehörgänge, bevor das finale „Uprooted“ die Rhythmusfraktion in den Mittelpunkt rückt.

„Veil Nebula“ präsentiert sich absolut abwechslungsreich und zeigt gekonnt die unterschiedlichsten Stoner-/Sludge-Facetten, die auch dem einen oder anderen Prog-Liebhaber gefallen könnten. Mit dieser Langrille sollten sich BLACK VULPINE einige neue Fans sichern können.

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