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BLACK WATER RISING - Pissed and driven

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Artist BLACK WATER RISING
Title Pissed and driven
Homepage BLACK WATER RISING
Label METALVILLE
Leserbewertung
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Fünf Jahre ist es her, dass die New Yorker BLACK WATER RISING hohe Wellen mit ihrem Debüt schlugen. Und in diesen fünf Jahren war es bis auf wenige Singles sehr ruhig um die Band. Und nun taucht, wie aus dem Nichts, das neue Werk auf. Klar, dass da genauer hingehört wird – vor allem, da der Titel auch eine gehörige Portion „Auf die Fresse Rock“ verspricht.

Den Anfang macht mit „Show no mercy“ die letzte Singleauskopplung. Geradlinig und mit schweren Riffs rockt sich die Band durch die ersten vier Minuten. Ein guter Aufwärmer. Doch dann folgt gleich zu Beginn von „Last man standing“ ein Killerriff. Ganz ehrlich, bei diesem Midtempo-Rocker kann man einfach nicht den Kopf stillhalten. Der Titeltrack kommt dann etwas flotter und härter daher. Verfeinert wird dieser rotzig rockende Song noch durch ein kurzes prägnantes Solo an der E-Axt. Aber nach den ersten bereits sehr gelungenen Stücken folgt mit „Dance with the devil“ ein wahrer Ohrenschmaus. Ein (und das Wort benutze ich in Rezensionen sonst nicht) geiles Intro-Riff, toller Gesang, coole Lyrics. Irgendwie ist das eine Melange aus frühen JUDAS PRIEST, THIN LIZZY (und damit meine ich die hart rockenden Stücke) BLACK SABBATH bzw. DIO und jede Menge anderer Einflüsse. Und das Beste an dieser Stelle ist, dass sich das Album mit jedem weiteren Song noch steigert. Sei es mit dem aggressiven „Fire it up“ oder dem locker rockenden „All gone“ (mit einem coolen WahWah-Effekt) – jedes der folgenden Stücke brennt sich in meinen Kopf. Hooks, Tempowechsel und variabler Gesang sprechen eine deutliche Sprache. Und tatsächlich bin ich am Ende des Albums versucht, direkt wieder Play zu drücken. Denn nicht nur die Songs rocken, auch der Sound passt dazu. Schön fett, im Stile der großen Alten, kracht das Album von Anfang bis Ende.

Eigentlich sollte doch auch etwas Negatives zu finden sein. Für mich persönlich Fehlanzeige. Hier wird gerade heraus gerockt, ohne Rücksicht auf Verluste und mit verdammt viel Spaß. Wie singen die Jungs zum Schluss doch so schön: „We Are the Authority“. Dem ist nichts hinzu zu fügen. So muss Heavy Rock klingen!

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