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BLACKFIELD - Blackfield II

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Artist BLACKFIELD
Title Blackfield II
Homepage BLACKFIELD
Label SNAPPER MUSIC
Leserbewertung
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8.0/10 (4 Bewertungen)

Melancholisch und einfach nur wunderschön, das sind die zwei Adjektive, welche BLACKFIELD wohl am präzisesten beschreiben. Für jeden, der mit dem Namen bisher nichts anfangen konnte, hier eine kurze Einweisung in die fantastische Welt von Steve Wilson und Aviv Geffen, die BLACKFIELD ursprünglich nur als kleines Nebenprojekt zu ihren „Hauptacts“ angelegt hatten, jedoch schon nach Veröffentlichung der ersten EP merkten, welches Potential sich hinter ihrer Vereinigung versteckt und so gewissermaßen zum Weitermachen gezwungen waren. Steve Wilson ist natürlich kein geringerer als der Mastermind der allseits bekannten Truppe PORCUPINE TREE, welcher sich durch die Verbindung mit einem in Israel sehr populären Friedensaktivisten und Rockmusiker namens Aviv Geffen einen weiteren Stern am hell-erleuchteten Himmel des Progressive Rock gesichert hat.

BLACKFIELD ist nicht nur einfach ein Bandname, der Name ist gleichzeitig Programm und mit den 10 Songs auf „Blackfield II“ zeigt das Duo eindrucksvoll auf, was dessen Inhalt ist: Zunächst traurig und melancholisch erscheinende Songnamen, wie der des Openers „Once“ oder auch des letzten Titels „End of the World“, doch versteckt sich vor allem hinter „Once“ auch eine ausgesprochen positive Stimmung, der Glaube an das Schöne in der Welt und an die Ewigkeit, welche meiner Meinung nach auch dem Werk dieses Quintetts versprochen sein dürfte. Jeder einzelne Track strahlt eine ungeheure Energie aus, dass man sich nur schwerlich dagegen wehren kann (und auch nicht will) und dadurch schnell in die Vision des Steve Wilson miteinbezogen wird, der es versteht, harte Gitarrensounds gekonnt mit butterweichen Keys zu versehen und das Ergebnis mit Hilfe fast träumerischer Vocals zu einem einzigartigen Gemisch aus Depression und Euphorie zu erheben. Doch jetzt genug taggeträumt! Hier noch ein paar Anspieltipps für den praktisch denkenden Hörer: Wie oben schon erwähnt „Once“, das der wichtigen Initial-Rolle absolut gerecht wird und als eine der stärksten Kompositionen von „Blackfield 2“ bezeichnet werden kann. Außerdem von mir immer wieder gerne „genossen“: Das sehnsüchtige „Miss U“ oder auch das seinem Titel zunächst gar nicht entsprechende „This Killer“. Mein Favorit jedoch ist (und wird es wohl auch bleiben) „Christenings“, das wohl vollkommenste Werk auf dem im Februar erscheinenden Silberling.

Doch genug meiner Worte! „Blackfield II“ ist sicherlich einer der Höhepunkte, wenn nicht schon DER Höhepunkt der Progressive-Szene im noch jungen Jahr 2007 und wer sich diesen nicht sichert, ist einfach nur selbst schuld.

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