| Artist | BLANCO WHITE |
| Title | Tarifa |
| Homepage | BLANCO WHITE |
| Label | NETTWERK |
| Leserbewertung |
„Tarifa“ ist das zweite Album von BLANCO WHITE, der mit bürgerlichem Namen Josh Edwards heißt und in London zuhause ist. 2020 veröffentlichte er sein Debüt „On The Other Side“, das seitdem 130 Millionen Streams verzeichnen konnte und war mit Musikern wie JOSE GONALEZ und GREGORY ALAN ISAKOV auf Tour. Auch im Alleingang ging er auf Konzertreise, u.a. gab es einen ausverkauften Gig in der berühmten Union Chapel in London. Indie-Folk-Pop hat der 32-jährige auf dem Zettel und „Tarifa“ wurde überwiegend in der gleichnamigen Stadt in Südspanien geschrieben; an der südlichsten Spitze Westeuropas, nur 14 Kilometer von Marokko entfernt.
Als Eigenproduzent arbeitete Josh auch intensiv mit dem Perkussionisten Pilo Adami des Afro-Jazz-Kollektivs NUBIYAN TWIST (aus Cascavel, einer Stadt im Südosten von Paraná, einem südbrasilianischen Bundesstaat unterhalb von São Paulo) zusammen, der den Großteil der Platte mitproduzierte. Auch Nathan Jenkins alias Bullion (WESTERMAN, NILÜFER YANYA) leistete in London mit zusätzlichen Produktionen in der Endphase seinen Beitrag. Die Aufnahmen fanden zwischen Tarifa und BLANCO WHITEs Heimstudio in London statt, fast ausschließlich auf einem mobilen Aufnahmegerät.
BLANCO WHITEs Kollaboration mit Adami ist wohl auch der ausgeprägte Fokus auf den Rhythmus der Songs zu verdanken, der gleichzeitig von vielfältigen Orgel- und Synthie-Sounds begleitet wird. So finden sich auf „Tarifa“ Dream-Pop-Anleihen, die an BEACH HOUSE denken lassen, ebenso wie zarte Folk-Momente, bei denen SUFJAN STEVENS und FEIST als Inspirationen gedient haben könnten. Als Anspieltipps und Referenzen für diese gefühl- und ausdrucksvolle Platte seien der Titeltrack „Tarifa“, das reduzierte „Green Eyes“ oder auch das finale „Riding On The Wind“ genannt.

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