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BLAZE BAYLEY - Promise and Terror

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Artist BLAZE BAYLEY
Title Promise and Terror
Homepage BLAZE BAYLEY
Label BLAZE BAYLEY RECORDINGS
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Wer einmal bei IRON MAIDEN war, zudem noch Sänger, der wird bis in alle Ewigkeit damit verbunden sein. Da kommt auch Blaze Bayley nicht mehr von weg, aber er hat trotz seines recht unrühmlichen Abgangs eine Menge Maiden-Fans hinter sich und kann gesanglich nach wie vor auch einem Bruce Dickinson das Wasser reichen! Nur passt seine Stimme nun mal nicht ins Harris-Songwriting. Da fährt er mit seiner eigenen Combo doch wesentlich besser, auch wenn er damit natürlich nicht mehr in großen Stadien spielt.

Nach dem Schicksalsschlag mit seiner leider verstorbenen Frau scheint er sich mit seiner Musik selbst therapiert zu haben. Herausgekommen ist ein bärenstarkes Metal-Album, welches bisweilen recht hart ausgefallen ist, dennoch aber die großartigen Melodien der Vorgängerwerke nicht vermissen lässt. Der geile Opener „Watching in the Sky“ erinnert zwar an einigen Stellen an MAIDENs „Man on the Edge“, was aber nix macht. Einfach ein feiner Song. Mit der speedigen Rakete „Madness and Sorrow“ legt er aber erst so richtig los und liefert einen harten Banger erster Kajüte. Der Refrain verursacht Gänsehaut, sein Gesang ist Granate und die Soli von der Klampfenfront sind erste Sahne. „1633“ beginnt bedächtig mit Basseinleitung, stampft dann aber mit einem recht thrashigen Riff nach vorne. Ein Midtempogroover alter Schule, das auch alt-Maiden-Fans gefallen sollte(trotz modernerem und etwas härterem Sound)! Dem schon nicht schlechten Eröffnungstriple folgt mit dem brettharten und gleichzeitig hochmelodischen Knaller „God of Speed“ ein leicht epischer Killertrack, den man nicht so schnell wieder aus der Anlage los wird!

Dieses enorm hohe Level kann Blaze mit den folgenden Tracks nicht ganz halten. Zwar bietet er ein paar starke Songs auf, die aber nicht die Halbwertszeit der ersten Kunstgriffe haben. Ausgerechnet die zum Ende hin etwas Fahrt aufnehmende Ballade „Surrounded by Sadness“ setzt einen nächsten Höhepunkt, das klassisch metallische „Letting Go of the World“ und der abschließende düstere Epictrack „Comfortable in Darkness“ verzaubern auch ohne große Geschwindigkeit vollends.

Der Sound drückt, die Songs sitzen fast ausnahmslos und Blaze singt prägnanter denn je… da gibt’s nur eins für jeden Metalhead: KAUFEN!

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