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BLAZE BAYLEY - The Man Who Would Not Die

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Artist BLAZE BAYLEY
Title The Man Who Would Not Die
Homepage BLAZE BAYLEY
Label BLAZE BAYLEY RECORDINGS
Leserbewertung
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7.7/10 (7 Bewertungen)

Jeder Metalhead dürfte den Namen BLAZE BAYLEY kennen. Als Dickinson-Ersatz für 2 Alben bei IRON MAIDEN zu singen, muss man erstmal schaffen, was zeigt, dass der Mann ja kein Schlechter sein kann. Eingefleischte Fans kannten ihn natürlich schon lange vorher, als er mit WOLFSBANE einige gute Alben herausbrachte. Seit seiner Demission bei Maiden segelt er unter eigener Flagge, mit dem neuen Album erstmals unter seinem vollen Namen. Dass seine Stimme zu seinen eigenen Songs besser passt wie zu vorgegebenen Maiden-Stücken, weiß man schon seit dem 2000er-BLAZE-Debut „Silicon Messiah“.

Auf dem neuen Werk wird allerdings wesentlich härter geschreddert als in der Vergangenheit! Thrashiger Power Metal ist angesagt und das Eröffnungsdoppel „The Man who would not Die“/ „Blackmailer“ pustet Euch gehörig den Schmalz aus den Ohren! Das noch fetter pumpende „Smile Back at Death“ atmet klassischen Metal mit geilem Gesang und dürfte bei MAIDEN/ PRIEST/ NEVERMORE-Fans offene Ohren einrennen! Hammertrack, der die letzten PRIEST-Frechheiten locker zu Staub zerbröselt… SO zockt man klassischen Heavy Metal mit ordentlich Wumms und geilem Gesang sowie schöner Melodie! Die Backing-Band kann mühelos das hohe Niveau des Bandchefs halten. Das halbballadeske „While You were Gone“ zieht alle Register und das langgezogene „Gone“ im Chorus verursacht einen Meter Gänsehaut… das bringt auch ein Meister wie Dickinson nicht jeden Tag! Mit dem Uptempo-Banger „Samurai“ (sehr MAIDEN-lastige Gitarren!) lässt man nicht locker und das thrashende „A Crack in the System“ setzt härtetechnisch noch einen drauf. An das hohe Niveau der ersten 4 Tracks kommt Blaze aber nicht heran. Das speedig-thrashige Sperrfeuer „Robot“ killt, bevor ruhigere Töne angeschlagen werden mit „At the End of the Day“. Im zweiten Teil der Scheibe rulen die Kompositionen allerdings nicht mehr ganz so, erst das extrem arschtretende und oberharte „The Truth is One“ reißt das Ruder wieder richtig rum und das abschließende „Serpent Hearted Man“ begeistert noch mal vollkommen!

JEDER klassische Metalhead MUSS bei dieser insgesamt überragenden Scheibe zugreifen, ohne wenn und aber!!! Die leichten Hänger mit „nur“ ordentlichen Songs seien bei über einer Stunde Spielzeit verziehen. Hammer(harte) Scheibe!

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