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BLIND EFFECTS - Heartland Sound Formation

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Artist BLIND EFFECTS
Title Heartland Sound Formation
Homepage BLIND EFFECTS
Label DANSE MACABRE
Leserbewertung
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6.0/10 (4 Bewertungen)

BLIND EFFECTS, dahinter stecken die Jungs Andreas (Vocals), Lutz (Synths) und Stephan (Guitar), verstärkt durch Micha (Sampling) sowie eine Dame Namens Ini W. (Vocals) aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt, das ja spätestens durch die Dessauer Electric Tremor Bewegung in Sachen harter Strommusik keinen Provinzstatus mehr hat. 

Ganz so hart geht es bei der 2002 gegründeten Band allerdings nicht zu. Mit „Heartland Sound Formation“ kommt nach „Distance/ Existence“ (2002) und „Operation Beta“ (2005) bereits das dritte Album heraus. Etwas mehr Aufsehen erlangte die EP “Pain“ (2008), die beim „Battle of the Bands“ des Sonic Seducer mit Platz 4 einen Achtungserfolg erlangte. Live könnten einem die BLIND EFFECTS schon mal als Support von PROJECT PITCHFORK begegnet sein.
 
Der Einstieg „Weapons in Paradise“ klingt durch die Power des Rocksounds sehr vielversprechend. Die Gitarre kommt im Laufe des Albums dann hier und da auch immer mal wieder durch. Hier könnte es nach meinem Geschmack aber derber zugehen. EBM Fans und Vertretern härterer Gangart sei der Song „einSchlag“ ans Herz gelegt. Recht eingängig wird es bei dem schon von der EP bekannten „Painkiller“ sowie beim melodischen „(I am) your violence“. Lust zum Tanzen bekomme ich einzig bei „Bitch“. Nicht komplett überzeugend, aber durch die weiblichen Vocals doch ganz nett, ist für mich dann die Remix Version von „Assholes like me“. Man bekommt insgesamt 10 Song und 5 Remix Versionen auf die Ohren, alles in allem das, was man von einem Dark Elektro Album zu erwarten hat. Ob daraus was Eigenständiges werden kann, bleibt abzuwarten.
 
Die Kombination Elektro plus Gitarren gefällt mir persönlich ganz gut, allerdings überzeugt mich das Gesamtwerk bis auf die genannten Ausnahmen nicht durchgehend. Insgesamt kommen die Songs doch etwas schwach auf der Brust daher und wirken nie wirklich „fett“. Gleiches gilt für den Gesang. Nicht nur bei der Produktion ist also noch Luft nach oben.

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