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BLOC PARTY - Intimacy Remixed

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Artist BLOC PARTY
Title Intimacy Remixed
Homepage BLOC PARTY
Label WICHITA RECORDINGS
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Im vergangenen Jahr haben die englischen Indie Rocker BLOC PARTY ihr drittes Album „Intimacy” veröffentlicht und wie bereits beim 2005er Erstling „Silent Alarm“ geschehen, gibt es jetzt einen Silberling mit Remixen, für die Fronter Kele Okereke und seinen Mannen vielfältige Unterstützung aus der Dance-Szene erhalten haben.

So konnten die Londoner beispielsweise für „Biko“ die Kollegen von MOGWAI gewinnen, die aus dem melancholischen Original ein frickeliges Electrosammelsurium machen. Für die Bearbeitung der ersten Single „Signs“ zeichnet der House-DJ Armand van Helden verantwortlich. Überflüssig zu erwähnen, dass die Nummer jede Menge Bass und Tanzbarkeit mitbringt. Stichwort Tanzbarkeit: Zweifelsohne gehört diese Platte auf die Dancefloors, daran lässt bereits der krachende Opener „Ares“ im Villains Remix keinen Zweifel. Der Hervé Is In Disarray Remix von „Mercury“ nimmt die wilden Beats der Vorlage auf und fügt wie der We Have Band Dub zu „Halo“ pulsierende Bässe und Computerspiel-Synthies hinzu. „Trojan Horse“ hat in der John B Fassung ein neues Trance’n’Bass-Gewand bekommen, das sehr spacig daherkommt. Daneben gibt es auch noch sphärische Tracks wie „Zephyrus“ (Phase One Remix) oder den Banjo or Freakout Remix zu „Ion Square“, mit welchem der in London lebende Italiener Alessio Andalusien (aka BoF) entrückte Klänge ins Spiel bringt, die ausnahmsweise eher zum Zuhören als zum Tanzen einladen. Letzteres übernimmt in jedem Fall abschließend noch einmal der Double D Remix von „Your Visits Are Getting Shorter“, bei dem sich der geneigte Zuhörer sich noch einmal austoben darf, insofern er das nicht bereits bei „On Month Off“ (Filthy Dukes Remix), „Talons“ (Phones RIP Remix),„Letter To My Son“ (Gold Panda Remix) oder dem explosiven „Better Than Heaven“ (No Age Remix) getan hat.

Über die gesamte Länge von rund 65 Minuten kann „Intimacy Remixed“ zwar das anfänglich sehr hohe Niveau nicht halten, aber unterm Strich umfasst die Scheibe 13 interessante Interpretationen des BLOC PARTY Indie-Sounds, die zeigen, dass die Grenzen zwischen Rock und Dance manchmal sehr fließend sein können.

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